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00:18 31.08.2018
Prüfung von Querdruck an entzündeten Gelenken: Klinikdirektor Prof. Gerhard Anton Müller im Gespräch mit einer Patientin. Quelle: Mischke

Typischerweise stellen sich dann jedoch in den meisten Fällen Schmerzen an den kleinen Gelenken der Hände und Füße ein. Dies geht einher mit morgendlicher Steifigkeit und „Anlaufschwierigkeiten“. Es handelt sich dabei um eine entzündliche Systemerkrankung, die den ganzen Körper betrifft. Ohne Behandlung drohen schwere Gelenkschäden bis hin zur Rollstuhlpflichtigkeit. Häufig geht dieses Leiden auch mit depressiven Verstimmungen einher. Seit einigen Jahren stehen für die Therapie dieser Erkrankung, so wie für die Behandlung anderer Formen des entzündlichen Rheumas, neue Medikamente zur Verfügung, welche nicht nur die Schmerzen reduzieren, sondern auch eine anhaltende Zerstörung von Gelenken verhindern können. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist aber vor allem die rechtzeitige Diagnose!
Folgende (Früh)Symptome können Anzeichen einer RA sein:

• ungewöhnliche Müdigkeit und muskuläre Schwäche
• morgendliche Steifigkeit der Hände
• abnormale Schweißneigung

In fortgeschrittenen Stadien finden sich:

• Schwellungen der Hand- und kleinen Fingergelenke
• Schmerzen in anderen Gelenken
• Halswirbelsäulenbeschwerden

Die Klinik für Nephrologie und Rheumatologie hat es sich zum Ziel gesetzt, rheumatische Erkrankungen möglichst frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Hierfür verfügen wir über eine ausgesprochen gute Infrastruktur inklusive einer:

• rheumatologischen Ambulanz,
• der rheumatologischen Tagesklinik
• und einer Station zur Behandlung rheumatischer Leiden

Ergänzt werden diese Bereiche durch die Möglichkeit zur differenzierten Bildgebung von Bewegungsapparat beispielsweise Gelenken (MRT, Sonographie, Kapillarmikroskopie, spezielle CT-Diagnostik für Gichtpatienten). Diese Verfahren werden schwerpunktmäßig in der Klinik für diagnostische Radiologie durchgeführt. So arbeiten wir seit Jahren mit den Radiologen sehr gut zusammen. Schließlich verfügen wir über ein hoch spezialisiertes Autoimmunlabor. „Hier werden alle denkbaren Diagnoseparameter rheumatischer Erkrankungen bestimmt“, sagt Direktor Prof. Dr. med. Gerhard Anton Müller. „Diese Struktur ermöglicht uns eine Früherkennung und Therapieeinleitung bei der RA sowie bei zahlreichen anderen rheumatischen Krankheitsbildern. Wir sind gleichfalls mit selteneren Autoimmunopathien (Kollagenosen und Vaskulitiden) seit vielen Jahren gut vertraut und übernehmen auch die regelmäßige Weiterbetreuung nach Therapieeinleitung.“ Wir arbeiten u.a. im „Neuromuskulären Zentrum“, sowie im „Zentrum für seltene Erkrankungen“ zusammen und leiten das überregionale Kooperative Rheumazentrum Göttingen e.V. Rehabilitative  Maßnahmen können in der von uns geführten Balzerborner Rehabilitationsklinik in Bad Sooden-Allendorf durchgeführt werden.

Wir beraten Sie gerne und helfen Ihnen. Über eine Kontaktaufnahme Ihrerseits würden wir uns sehr freuen!   R
Kontakt:
Klinik für Nephrologie und Rheumatologie
Universitätsmedizin Göttingen
Robert-Koch-Straße 40
37075 Göttingen     
Telefon
0551 / 39-22720
0551 / 39-13792
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Privatsprechstunde
0551 / 39-65309
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E-Mail
nephrorheuma@med.uni-goettingen.de

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