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Innere Medizin Rheumatoide Arthritis - Das häufigste „Entzündungsrheuma“
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00:00 30.09.2016
Prof. Dr. med. Gerhard Anto Müller (Direktor) und Oberärztin PD Dr. med. Susanne Patschan. Quelle: R
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Etwa ein Prozent der deutschen Bevölkerung ist vom Krankheitsbild der rheumatoiden Arthritis (RA) betroffen. Anfänglich fallen den Patienten lediglich vermehrte Müdigkeit, Schweißneigung und muskuläre Schwäche auf. Typischerweise stellen sich dann jedoch in den meisten Fällen Schmerzen an den kleinen Gelenken der Hände und Füße ein. Dies geht einher mit morgendlicher Steifigkeit und Verlangsamung. Ohne Behandlung drohen schwere Gelenkschäden bis hin zur Rollstuhlpflichtigkeit. Seit einigen Jahren stehen für die Therapie dieser Erkrankung, so wie für die Behandlung anderer Formen des entzündlichen Rheumas, neue Medikamente zur Verfügung, welche nicht nur die Schmerzen reduzieren sondern auch eine anhaltende Zerstörung von Gelenken verhindern können. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist aber vor allem die rechtzeitige Diagnose!

Folgende (Früh)Symptome können Anzeichen einer RA sein:

• ungewöhnliche Müdigkeit und muskuläre Schwäche

• morgendliche Steifigkeit der Hände

• abnormale Schweißneigung

In fortgeschrittenen Stadien finden sich:

• Schwellungen der Hand- und kleinen Fingergelenke

• Schmerzen in anderen Gelenken

• Halswirbelsäulenbeschwerden

Die Klinik für Nephrologie und Rheumatologie hat es sich zum Ziel gesetzt, rheumatische Erkrankungen möglichst frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Hierfür verfügen wir über eine ausgesprochen gute Infrastruktur inklusive einer

• rheumatologischen Ambulanz,

• der rheumatologischen Tagesklinik

• und schließlich einer Rheumastation

Ergänzt werden diese Bereiche durch die Möglichkeit zur differenzierten Bildgebung von Bewegungsapparat bzw. Gelenken (MRT, Sonographie, Kapillarmikroskopie, spezielle CT-Diagnostik für Gichtpatienten). Diese Verfahren werden schwerpunktmäßig in der Klinik für diagnostische Radiologie durchgeführt, mit den Kollegen arbeiten wir seit Jahren sehr gut zusammen. Schließlich verfügen wir über ein hoch spezialisiertes Autoimmunlabor, hier werden alle denkbaren Diagnoseparameter rheumatischer Erkrankungen bestimmt.

Diese Struktur ermöglicht uns Früherkennung und Therapieeinleitung bei der RA sowie bei zahlreichen anderen rheumatischen Krankheitsbildern. Wir sind gleichfalls mit selteneren Autoimmunopathien (Kollagenosen und Vaskulitiden) seit vielen Jahren gut vertraut und übernehmen auch die regelmäßige Weiterbetreuung nach Therapieeinleitung. r

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