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Orthopädie Versteckter Schmerzpunkt
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00:40 31.08.2018
Schmerzen im unteren Rücken können ein Hinweis auf das ISG sein. Quelle: YURI ARCURS PRODUCTIONS

Diese gelenkartige Verbindung von Darm- und Kreuzbein stellt eine Art Brücke zwischen Wirbelsäule und Beinachsen dar und sorgt im Beschwerdebild immer wieder für Verwechslungen. Bleibt die wahre Ursache unentdeckt, entwickeln sich aus einem anfänglich harmlosen ISG-Syndrom im Laufe der Zeit häufig chronische Schmerzen. Einfache Tests verhelfen jedoch zu einer fachgerechten Diagnose.

Gründliche Ursachenforschung

Bei einem ISG-Syndrom kommt es auf die Anamnese an, also die systematische Befragung, wie es zu der Beschwerde kam. Berichten Erkrankte von einem leichten Sturz auf das Gesäß, einem unachtsamen Tritt ins Leere oder abruptem Abstoppen, etwa bei laufstarkem Sport wie Fuß- oder Handball, werden Mediziner hellhörig. Liegen zusätzlich Symptome wie einseitiges Ziehen im unteren Rücken vor, insbesondere beim Anwinkeln der Beine, oder zwickt es bei bestimmten Bewegungen des Oberkörpers im Gesäß und in der Leistenregion, erhärtet sich der Verdacht auf die Erkrankung. Zur weiteren Prüfung führt der Arzt mit dem Patienten dann sogenannte Provokationstests durch. Hierbei stellen Betroffene einfache Bewegungen auf einer Liege nach, die Schmerz im ISG provozieren sollen. Erfolgt die Reizung bei mindestens drei von ihnen, steigt die Wahrscheinlichkeit einer Blockierung des Iliosakralgelenks.

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