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Radiologie Tumore der Prostata
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08:41 30.09.2016
Dr. med. Björn W. Raab, Facharzt für diagnostische Radiologie, am MRT (Magnetresonanztomographie). Quelle: Mischke
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Radiologen und Urologen arbeiten Hand in Hand zusammen um die Prostatadiagnostik für Sie zu optimieren. Dabei greifen sie auf ein neuartiges und sehr genaues bildgebendes Verfahren zurück: die multiparametrische Magnetresonanztomographie (mpMRT) zur Tumorentdeckung und –charakterisierung. Die mpMRT beim Radiologen ergänzt das übliche Vorgehen des Urologen. Mit der mpMRT können aggressive Tumore in der Prostata mit einer bisher unerreicht hohen Genauigkeit identifiziert werden. Dadurch wird eine gezielte Biopsie möglich und unnötige Gewebeentnahmen können vermieden werden, denn der Radiologe kann dem Urologen auch versteckte und schwer erreichbare Tumorherde zeigen.

Für wen, wann und warum ist diese Untersuchung sinnvoll?

• Für Patienten mit erhöhtem PSA-Wert (Verdacht auf Prostatakrebs)

• Bei erhöhtem familiären Risiko

• Vor einer Gewebeentnahme

• Nach einer negativen Gewebeentnahme zur weiteren Absicherung oder Kontrolle

• Vor der Operation- und Bestrahlungsplanung

• Bei aktiver Überwachungs-Therapie („Active Surveillance“) sowie vor fokaler Therapie

Hand in Hand zu einer gezielten Therapie

„Wir verwenden die Spezialsoftware eines der weltweit führenden Softwareentwicklers.“ sagt Dr. Raab von der Radiologische & Nuklearmedizinische Gemeinschaftspraxis in Göttingen und Heiligenstadt „In Verbindung mit einer computerassistierten Auswertung ist es somit möglich, die Früherkennung und die Kontrolle bei Prostatakrebs weiter voranzutreiben.“

Der behandelnde Urologe erhält einen strukturierten Befund, in dem der Tumor genau eingezeichnet ist. Darüber hinaus erhalten der Patient zur Dokumentation ein eigenes Patientenbuch, in dem Ihre Termine, Untersuchungen und die nächsten Schritte festgehalten werden. Die qualitätsgesicherte mpMRT liefert somit einen erheblichen Beitrag zur individuell auf den Patienten abgestimmten Therapieplanung und eignet sich als strahlungsfreies Verfahren besonders für regelmäßige Kontrolluntersuchungen.

Mit einer Nachweisempfindlichkeit von etwa 80 % ist die mpMRT in Verbindung mit der computerassistierten Auswertung das genaueste Diagnoseverfahren.

Von Dr. Björn W. Raab

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