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Kliniken Schnellere Heilung nach Endoprothesen-Implantation
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00:00 30.09.2016
Zum Beispiel in Hessisch Lichtenau erlangen die Patienten möglichst frühzeitig ihre Eigenständigkeit wieder. Quelle: Richter
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Es handelt sich dabei um eine mittlere bis große Operation mit aufwändiger Nachbehandlung, sodass in der Regel ein längerer stationärer Aufenthalt erforderlich ist. Aber die Verbesserung der Endoprothesenoperationen kann in der Zukunft nicht durch Entwicklung neuartiger Modelle erzielt werden. Vielmehr kann die Verbesserung der Gesamtbehandlung des Patienten nur durch Vorsorge vor der Operation, über Änderungen in den Operationstechniken bis zur Nachbehandlung gewährleistet werden.

In den USA, England und den Niederlanden wird dies als Fast Track, also schnelle Wiederherstellung, bezeichnet. Es handelt sich um ein Gesamtpaket von Maßnahmen, das es dem Patienten möglich macht, das Einpflanzen eines künstlichen Gelenkes schneller und leichter zu bewältigen.

Gehen mit den Gehstützen erläutern

Bereits vor der Operation wird in speziellen Patientengruppen das korrekte Gehen mit den Gehstützen erläutert, auch anstehende Fragen und Ängste werden besprochen. Das gewebeschonende Operieren über minimal invasive Operationstechniken ist besonders wichtig. Muskeln werden nicht durchtrennt, lediglich zur Seite gehalten. Wichtiger Aspekt ist das Einsetzen einer luxationssicheren Prothese, so dass keinerlei Verrenkungsgefahr besteht. Das Drehzentrum muss genau wiederhergestellt werden, damit die Muskeln die richtige Vorspannung aufweisen; die Beinlänge muss gleich sein, um Beckenschiefstände beim Laufen zu vermeiden.

In die Wunde wird örtliches Betäubungsmittel infiltriert. Dieses Betäubungsmittel zeigt auch eine postoperativ lang anhaltende Wirkung und verhindert somit den Wundschmerz.

Schneller eigenständig sein

Das Durchführen all dieser Maßnahmen führt dazu, dass der Patient bedeutend schneller eigenständig ist, das heißt sich selber anziehen kann, aus dem Bett steigen kann und sowohl der Toilettengang als auch das Treppensteigen sind für ihn früher möglich.

Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass mit der an der Orthopädischen Klinik Hessisch Lichtenau angewendeten „Fast-Track“-Chirurgie in der Endoprothetik eine neue Qualität der Nachbehandlung mit deutlich besserem Ergebnis möglich ist, der Patient ist nach der Operation viel schneller schmerzfrei und kehrt früher in die Eigenständigkeit zurück.

Dr. med. Franz-Josef Müller, Chefarzt Allgemeine Orthopädie und Traumatologiein Hessisch Lichtenau

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