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Pflege & Betreuung Einem Schlaganfall kann vorgebeugt werden
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01:43 31.08.2018
Das Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden, kann verringert werden. Quelle: Foto: r

Bleiben rechtzeitige Gegenmaßnahmen aus, tritt eine Schädigung der betroffenen Hirnregion ein. Die Folgen sind Lähmungen, Taubheitsgefühle, Sehstörungen, Sprach- oder Sprachverständnisstörungen. Pflege und Betreuung müssen organisiert werden. Etwa 60 Prozent der Überlebenden bleiben bis an ihr Lebensende langfristig Pflegefälle.

Die Ursache für die Entstehung eines Blutgerinnsels ist in den meisten Fällen eine Gefäßverkalkung, in der Fachsprache Arteriosklerose genannt. Verschiedene Risikofaktoren wie ein erhöhter Cholesterinspiegel, Bluthochdruck, Diabetes, aber auch Stress können eine solche Gefäßverkalkung auslösen.

Checken Sie Ihr persönliches Risiko

  • Überprüfen Sie regelmäßig Ihre Blutdruckwerte:  Erhöhter Blutdruck ist Risikofaktor Nummer eins.
  • Überprüfen Sie regelmäßig Ihre Blutfettwerte:  Erhöhte Blutfettwerte führen zu Verkalkungen der Herzkranzgefäße.
  • Hören Sie mit dem Rauchen auf.
  • Reduzieren Sie den Alkoholkonsum.
  • Reduzieren Sie Ihr Gewicht. Der Verzicht auf Fast Food, Fertigprodukte und  fettreiche Fleischgerichte wirkt sich positiv auf das Schlaganfall-Risiko aus.
  • Mit mehr Bewegung laufen Sie dem Schlaganfall-Risiko davon. Dreimal pro Woche 30 Minuten Joggen im Park oder stramm Marschieren hält fit und den  Kreislauf in Schwung.

Was tun bei einem Schlaganfall?

Machen sich Symptome wie Lähmungserscheinungen, Taubheit, Seh- oder Sprachstörungen bemerkbar, so wählen Sie unverzüglich den Notruf 112.
Zwischen dem Schlaganfall und der Behandlung im Krankenhaus sollten nicht mehr als drei Stunden vergehen. Erfolgt eine fachgerechte medizinische Versorgung innerhalb dieser Frist, stehen die Chancen relativ gut, dass bleibende Schäden im Gehirn verhindert werden können.

Mit wenigen Handgriffen können Sie einem Betroffenen bis zum Eintreffen des Notarztes Erleichterung verschaffen:

  • Lockern Sie enge Kleidung.
  • Ist der Betroffene bewusstlos, bringen Sie ihn in die stabile Seitenlage oder legen Sie den Oberkörper in eine leicht erhöhte Position.
  • Führen Sie bei Herz-Kreislauf-Stillstand Mund-zu-Mund-Beatmung und eine Herzdruckmassage durch.
  • Geben Sie dem Patienten keine Medikamente oder Getränke. Es besteht  Erstickungsgefahr!

obx-medizindirekt

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