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Sanitätshäuser Orthopädische Schuh-Einlagen unterstützen den Bewegungsapparat
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02:01 31.08.2018
Umfangreiches Sortiment und kompetente Beratung (v.l.): Monika Kant, Orthopädie-Technik-Meister und Geschäftsführer Alexander Biebermann und Kerstin Witzel. Quelle: MISCHKE

Wenn die Ferse auf der Innenseite anstelle der Außenseite belastet wird, stellt sie sich schief. Das nach innen kippende Fersenbein zieht auch das auf ihm liegende Sprungbein nach innen. Somit senkt sich der ganze Mittelfuß. In der Folge kommt es zur Verdrehung des Fußes und somit zu Schmerzen.

Auch alle auf Ferse und Sprunggelenk aufbauenden Knochen verschieben sich in eine falsche Lage. Somit ist eine ausgewogene Zugbelastung der Achillessehne nicht mehr gegeben – die Zugrichtung der Muskeln und Bänder verändert sich. Schmerzen in den Füßen, Knien, Hüften, Schultern oder sogar im Nacken können die Folge sein. Auch das Kiefergelenk kann durch die Fehlstellung des Bewegungsapparates beeinträchtigt werden.

Individuell und nach Maß

Orthopädische Einlagen können Abhilfe schaffen. Sie sind ein Hilfsmittel zur Behandlung von verschiedenen Fußleiden. Sie werden individuell für den Patienten und nach Maß angefertigt. Darüber hinaus können sie unauffällig in die normalen Alltagsschuhe gelegt werden.  Die Materialien, aus denen Schuheinlagen hergestellt werden, unterscheiden sich je nach Behandlungsziel. Schuhe und Einlagen sollten eine funktionelle Einheit bieten, weshalb der Arzt beim Anpassen der Einlagesohlen auch das Schuhwerk des Patienten begutachtet.

Unterstützende Therapie

Orthopädische Einlagen dienen der unterstützenden Therapie verschiedener Fußfehlstellungen. Korrigierende Einlagen unterstützen zum Beispiel vor allem beim „Knick-Senk-Fuß“ das Fußgewölbe passiv. Einlagen mit stützender Funktion kommen eher bei beginnenden Fußfehlstellungen – wie Knickhackenfuß oder Klumpfuß – zum Einsatz und wirken diesen entgegen.  Einlegesohlen können auch nach Operationen zur Ruhigstellung von Gelenken im Mittel- und Vorfußbereich verwendet werden. So kann die Operationswunde bis zum Abschluss der Wundheilung geschont werden. Auch bei unterschiedlichen Bein- oder Fußlängen kann bis zu einer Längendifferenz von fünf bis zehn Millimetern, eine Fehlhaltung durch Einlagen ausgeglichen werden.    R

Vorteile von System-Einlagen:

  • Keine Massenware, sondern Einzellösungen
  • Werden individuell per Hand angepasst
  • Stabilisieren den gesamten Bewegungsapparat
  • Verursachen keine Druckbeschwerden
  • Passen bequem in den Schuh
  • Sorgen für sofortiges Wohlbefinden
  • Können sofort getragen werden
  • Kontrolle nach sechs Wochen beim Orthopäden ermöglicht besten Passkomfort
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