Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Orthopädie Knie- und Hüftgelenkesersatz
Anzeigen & Märkte Themenwelten Advertorials Kompass Gesundheit Fachrichtungen Orthopädie Knie- und Hüftgelenkesersatz
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:42 31.08.2018
Chefarzt Unfallchirurgie/Orthopädie Steffen Wiegleb und Sektionsleiter EndoProthetik Dr. Stefan Könsgen bei der Visite. Quelle: Foto: r

Die Ursache dafür ist von vielen Faktoren abhängig und häufig ohne erkennbare Ursache, z.B. auf Grund einer inneren Veranlagung. Viel seltener sind Unfallfolgen oder Erkrankungen aus dem rheumatischen Bereich, die zur Zerstörung des Gelenkes führen.

Die Entscheidung zur Operation trifft der Patient vor allem wegen nicht mehr tolerabler Schmerzen, weniger auf Grund von Bewegungseinschränkungen oder Instabilitäten. Für die Entscheidungsfindung ist insbesondere die Antwort auf die Frage sehr wichtig, ob die Erwartungen an die Endoprothese erfüllt werden und wie lange das künstliche Gelenk halten wird. Die sogenannten Standzeiten, das heißt die Haltbarkeit der Hüft- bzw. Kniegelenksendoprothesen bis zu einer notwendigen Wechseloperation, sind abhängig von vielen Faktoren und stehen nicht zwingend im Zusammenhang mit eventuell verbliebenen Beschwerden.

Statistisch ist belegt, dass nach 10 Jahren noch über 90 % der künstlichen Gelenke und nach 20 Jahren über 80 % der künstlichen Gelenke nicht gewechselt wurden.

Ein höheres Risiko für einen früheren Wechsel der Endoprothese haben u. a. jüngere Männer unter 55 Jahren und Patienten mit Diabetes mellitus. Darüber hinaus gibt es viele weitere Faktoren, die isoliert betrachtet die Standzeit und auch das schmerzfreie Funktionieren des Gelenkes beeinflussen.

Die Entscheidung für eine Operation muss immer individuell getroffen werden, wobei der Leidensdruck des Patienten gegen die Risiken der Operation abgewogen wird. Voraussetzung für eine erfolgreiche Operation und ein gutes Langzeitergebnis sind immer eine gute Vorbereitung des Patienten und die Durchführung der Operation durch einen erfahrenen Operateur in einer zertifizierten Einrichtung wie einem EndoProthetikZentrum (EPZ).

Die Notwendigkeit einer entsprechenden Expertise hat der Gesetzgeber mit der sogenannten Mindestmengenregelung für primäre Kniegelenks-Totalendoprothesen unterstrichen: Eine Klinik muss  mindestens 50 derartige Eingriffe pro Jahr durchführen, um die Zulassung zu erhalten.

Höchste Anforderungen gelten für zertifizierte Zentren: Hier ist neben der fachlichen Expertise von Hauptoperateuren auch die struk-turierte Teamleistung aller an der Behandlung eines Patienten beteiligten Abteilungen gewährleistet, da für die optimale Behandlung eine enge Zusammenarbeit der Ärzte, Pflegenden, Physiotherapeuten, des Funktionsdienstes und des Sozialdienstes erforderlich ist. Dazu gehört nicht zuletzt auch eine frühzeitige Kontaktaufnahme mit den Kostenträgern und Leistungserbringern, um reibungslos die anschließende Rehabilitation nach dem Krankenhausaufenthalt für den Patienten sicher zu stellen.

Im EPZ Duderstadt stehen Ihnen als Ansprechpartner mit ihrer Fachkenntnis die Hauptoperateure Chefarzt Dipl.Med. Steffen Wiegleb und Dr.med. Stefan Könsgen zur Verfügung.    r

KONTAKT

St. Martini Krankenhaus Duderstadt

Klinik für Chirurgie, Unfallchirurgie und Orthopädie
zertifiziertes EndoProthetikZentrum

Telefon
0 55 27 - 84 23 40

Email
info@krankenhaus-duderstadt.de

Internet
www.krankenhaus-duderstadt.de

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!