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Krankenhäuser Krankenhaus- und Kliniklandschaft in Deutschland
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14:00 07.08.2018
Quelle: Foto: r

In der bundesdeutschen Krankenhauslandschaft gibt es Universitätskliniken, Allgemeinkrankenhäuser, Fachkrankenhäuser, Belegkrankenhäuser, Praxiskliniken sowie Tages- und Nachtkliniken.

Von Ambulant bis Stationär

Die Patienten bleiben in der Regel mehrere Tage im Krankenhaus. Das bedeutet, dass sie stationär untergebracht werden. In Krankenhäusern sind allerdings auch ambulante Behandlungen möglich, nach denen die Patienten nach der Untersuchung oder Behandlung nach Hause gehen können. Außerdem werden oft Spezialsprechstunden und Ambulanzen zu bestimmten Fachgebieten angeboten.

Behandlungsfälle im Krankenhaus

Um aktuelle Zahlen aus der Krankenhaus-Landschaft kümmert sich regelmäßig das Bundesamt für Statistik. Demnach wurden im Jahr 2016 – aktuellere Zahlen werden zu einem späteren Zeitpunkt rausgegeben – bundesweit rund 19,5 Millionen Patienten im Krankenhaus behandelt. Mit steigender Tendenz, denn das waren 293.205 Behandlungsfälle mehr als im Vorjahr. Durchschnittlich blieben sie 7,3 Tage zur Behandlung im Krankenhaus – ebenso lang wie im Vorjahr.

Bettenauslastung

Dabei gab es allerdings weniger Betten: Es wurden 633 weniger gezählt als im Jahr 2015. Die durchschnittliche Bettenauslastung lag bei 77,9 Prozent. In öffentlichen Krankenhäusern waren die Betten zu 79,4 Prozent ausgelastet, in freigemeinnützigen Häusern zu 76,6 Prozent und in privaten Krankenhäusern zu 75 Prozent.

Von 498.718 aufgestellten Betten standen 238.803 in öffentlichen Krankenhäusern, 166.858 in freigemeinnützigen und 93.057 privaten Krankenhäusern.

Vollkräfte im Einsatz

In Krankenhäusern waren 2016 bundesweit rund 1,2 Millionen Vollkräfte beschäftigt. 158.148 Personen gehörten zum ärztlichen Dienst und rund 1,04 Millionen zum nichtärztlichen. Dazu zählt auch der Pflegedienst, bei dem 325.119 Vollkräfte beschäftigt waren.

Die Zahl der Krankenhaus-Beschäftigten nahm 2016 leicht zu: Im Vergleich zum Vorjahr legte der ärztliche Dienst um 3.784 Vollkräfte zu und der nichtärztlichen Dienst wuchs um 12.905 Vollkräfte.

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