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Pflege & Betreuung Unterschiedliche Wohnformen im Fokus
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01:40 10.08.2018
Quelle: Foto: r

Auf dem zweiten Platz folgen der Verbleib im eigenen Zuhause – betreut durch einen ambulanten Pflegedienst (37 Prozent) – oder das Leben in einem Mehrgenerationenhaus (jeweils 37 Prozent). Ein Drittel der Befragten kann sich zudem eine Senioren-WG für den Lebensabend vorstellen (Platz 3 mit 33 Prozent).

„Neue Formen des betreuten Wohnens wie Wohnkomplexe, Mehrgenerationenhäuser oder privat eingestellte Betreuungskräfte gewinnen an Bedeutung. Um eine hohe Qualität über alle Betreuungsformen hinweg gewährleisten zu können, ist es unerlässlich, dass auch neue Pflegekonzepte ein wirksames Qualitätsmanagement implementieren. Generell sollten Fachkräfte für das Thema Qualitätsmanagement sensibilisiert werden – unabhängig von der Einrichtung oder der Art des Pflegeservices, den sie leisten“, kommentiert Udo Hansen, Präsident der DGQ.

Ausländische Fachkräfte willkommen

Laut Studie ist die deutsche Bevölkerung offen für Fachkräfte aus dem Ausland. Ein Großteil der Befragten (63 Prozent) hätte keinerlei Probleme damit, zu Hause von einer ausländischen Pflegekraft betreut zu werden. Auch bei der Wahl einer Pflegeeinrichtung spielt muttersprachliches Fachpersonal keine entscheidende Rolle. Nur jeder Siebte würde diesen Aspekt bei der Auswahl besonders berücksichtigen (14 Prozent).
Potenzial dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, bietet auch das Ehrenamt: 42 Prozent der Deutschen geben an, dass möglichst viele Pflegebedürftige in ihrer gewohnten Umgebung betreut werden sollten. Sie wären bereit, sich deshalb in diesem Bereich ehrenamtlich zu engagieren oder tun dies bereits.

Betreuung von Angehörigen

Wohnformen, in denen die Pflege durch ambulante Unterstützung oder privat eingestelltes Personal sichergestellt wird, werden favorisiert. Dabei fühlt sich der Großteil der Befragten moralisch verpflichtet, Angehörige gegebenenfalls zu betreuen. 70 Prozent geben an, ein schlechtes oder zum Teil ein schlechtes Gewissen zu haben, wenn sie dies nicht tun würden. 40 Prozent der Befragten würden persönliche und berufliche Nachteile in Kauf nehmen, um dieser Verpflichtung nachzukommen. DGQ

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