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Prävention Darmerkrankungen mit gesunder Ernährung vermeiden
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01:11 31.08.2018
Unter anderem Kartoffeln gelten als antientzündliche Lebensmittel. Quelle: Foto: r

„Darüber wird deutlich weniger gesprochen“, stellt Prof. Dr. Gerd Glaeske eine „fehlende Salonfähigkeit“ fest. Dabei habe der Darm wichtige Aufgaben im Zusammenhang mit der Ernährung zu erfüllen, betont der Leiter des „Länger besser leben.“-Institutes. Glaeske zählt dazu unter anderem die Aufnahme von Nährstoffen, die Verdauung von Speisen und das Ausscheiden von Unverdaulichem.

Kritisch wird es bei Nahrungsmitteln, die Entzündungen im Darm fördern und damit das Risiko für Darmkrebs erhöhen können. Was vielen nicht bewusst ist: In Deutschland erkranken jährlich über 60.000 Menschen an Darmkrebs, bei etwa 25.000 Menschen ist dies die Todesursache. Bei Männern ist Darmkrebs derzeit die dritthäufigste, bei Frauen die zweithäufigste Tumorerkrankung.

Eine Studie der Universität Cambridge hat sich zum Ziel gesetzt, durch Prävention die Häufigkeit von Krebserkrankungen um 30 Prozent zu senken. Glaeske hält dieses Ziel - mit dem Wissen, dass ungesunde Ernährung Darmkrebs fördern kann - für realistisch.

Viel Fleisch und zuckerhaltige Produkte würden dabei besonders im Mittelpunkt stehen, benennt Glaeske Risikofaktoren und ergänzt: „Der Entzündungsprozess kommt nicht nur durch Ernährung und durch deutliches Übergewicht zustande. Sondern auch durch Stress, Depressionen oder durch Unzufriedenheit mit dem eigenen Leben.“ Dem entgegenwirken können antientzündliche Lebensmittel im Speiseplan. Dazu gehören beispielsweise Salate, Karotten, Kohl und Kartoffeln sowie viele Getreideprodukte mit Ballaststoffen. Für den Darm ist es auch wichtig, beim Alkohol auf die konsumierten Mengen zu achten. Als Ergänzungen helfen regelmäßige Bewegung und der Abbau von Stress. Das Rauchen aufzugeben, ist zusätzlich wichtig.  ots/BKK24

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