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Campus Ausstellung zeigt Kunst aus Afrika
Campus Ausstellung zeigt Kunst aus Afrika
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18:15 05.11.2018
Masken und Figuren aus Afrika sind in einer Dauerausstellung in einem Saal der Kunstsammlung in Göttingen zu sehen. Quelle: r
Göttingen

Das Motto der Fußball-WM 2006 in Deutschland aufgegriffen haben die Ethnologen an der Göttinger Universität. „Zu Gast bei Freunden: Ethnographica in der Kunstsammlung“ nennt sich eine Ausstellung mit Masken, Skulpturen und Schutzfiguren aus Afrika. Die Holzschnitzereien aus Kamerun, dem Kongo, Liberia, Nigeria und Tansania sind ab Donnerstag, 8. November, in der Kunstsammlung der Universität zu sehen. Eröffnet wird die Ausstellung um 19 Uhr an der Weender Landstraße 2.

„Blickfang der Ausstellung ist ein Türrahmen, wie er für Königspaläste im Kameruner Grasland charakteristisch war“, teilt Dr. Michael Kraus, Kustos der Ethnologischen Sammlung, mit. In den 1920er-Jahren habe der Türrahmen zur Sammlung der Kunsthistorikers und Schriftstellers Carl Einstein gehört. Er habe für eine intensivere Würdigung afrikanischer Kunst plädiert sowie eine verstärkte Zusammenarbeit von Ethnologen und Kunsthistorikern.

Die Ausstellung ermögliche es Interessierten, eine Auswahl hochwertiger Exponate der wegen einer umfassenden Gebäudesanierung mindestens zweieinhalb Jahre geschlossenen Ethnologischen Sammlung zu erkunden, sagt Kraus. Geöffnet sei die Ausstellung jeden Sonntag von 10 bis 16 Uhr im Rahmen der „Göttinger Sonntagsspaziergänge“. „Zu Gast bei Freunden“ habe Tradition. Bis 1986 seien fast 50 Jahre lang Gemälde der Kunstsammlung in Räumen der Ethnologie am Theaterplatz zu sehen gewesen, jetzt würden ethnographische Objekte die Gastfreundschaft der Kunsthistoriker und -historikerinnen genießen.

Von Kuno Mahnkopf

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