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DAAD fördert Aufenthalt von Postdoktoranden an der Uni Göttingen

Internationale Forschungsprojekte DAAD fördert Aufenthalt von Postdoktoranden an der Uni Göttingen

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) fördert den Aufenthalt von drei internationalen Postdoktoranden an der Universität Göttingen. Die Wissenschaftler sollen eineinhalb Jahre lang gemeinsam mit einem Kooperationspartner an einem internationalen Forschungsprojekt ihrer Wahl arbeiten.

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Göttingen. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) fördert den Aufenthalt von drei internationalen Postdoktoranden an der Universität Göttingen. Die Wissenschaftler sollen eineinhalb Jahre lang gemeinsam mit einem Kooperationspartner an einem internationalen Forschungsprojekt ihrer Wahl arbeiten.

„Darin enthalten ist ein zwölfmonatiger Forschungsaufenthalt an einer weiteren Universität im Ausland“, heißt es in einer Mitteilung der Universität. Die Förderung erfolge innerhalb des DAAD-Programms „ Postdoctoral Researchers International Mobility Experience“, kurz „P.R.I.M.E.“. In der laufenden Runde wurden aus knapp 300 Bewerbungen 25 ausgewählt.

„Wir freuen uns sehr, in diesem Jahr gleich drei P.R.I.M.E.-Fellows an der Universität Göttingen begrüßen zu dürfen“, betont Universitätsvizepräsidentin Prof. Hiltraud Casper-Hehne. „Die Nachwuchsförderung ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Internationalisierungsstrategie. Wir können unseren Fellows die bestmöglichen Bedingungen für die Umsetzung ihrer Forschungsprojekte bieten, und natürlich erhalten sie auch die Unterstützung unseres neuen Welcome Centres für den Göttingen Campus und die Region Südniedersachsen.“

Die P.R.I.M.E.-Fellows sind

Dr. Jurrit Daalder

Der Literaturwissenschaftler Dr. Jurrit Daalder wurde im vergangenen Jahr an der Universität Oxford promoviert. In Göttingen forscht er gemeinsam mit Prof. Dr. Andrew Gross an der Abteilung für Nordamerikastudien über drei US-amerikanische Essayisten des mittleren Westens. Sein Projekt trägt den Titel „Straight from the Heartland: New Sincerity and the American Midwest“, seine einjährige Auslandsphase wird er an der Columbia University in New York absolvieren.

Dr. Jan Engelmann

Dr. Jan Engelmann arbeitete zuletzt am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig, wo er 2015 auch seine Promotion abschloss. Dort beschäftigte er sich unter anderem mit der Frage, wie Schimpansen und Kinder Vertrauensbeziehungen aufbauen. Sein Forschungsprojekt trägt den Titel „The role of friendship in cooperation: A comparative and cross-cultural developmental approach“. Kooperationspartner ist Prof. Dr. Hannes Rakoczy vom Georg-Elias-Müller-Institut für Psychologie, seine Auslandsphase wird Engelmann an der Yale University in den USA verbringen.

Dr. Vincent Theeuwes

Der Teilchenphysiker Dr. Vincent Theeuwes war zuletzt als Postdoktorand an der State University of New York in Buffalo beschäftigt, wo er Berechnungen aufstellte, um die theoretischen Vorhersagen für die Messungen am Large Hadron Collider am CERN in Genf zu verbessern. Er wird in Göttingen gemeinsam mit Prof. Dr. Steffen Schumann am Institut für Theoretische Physik und dem Commissariat à l’Énergie atomique Saclay in Paris am Thema „Improving Strong Coupling Fits Through Use of Jet Substructure Techniques“ arbeiten.

Von Nadine Eckermann

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