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1,5 Millionen Euro für Göttinger Forschung

Land fördert Projekte 1,5 Millionen Euro für Göttinger Forschung

Das Land Niedersachsen hat 2,8 Millionen Euro für 15 neue Forschungsvorhaben aus den Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften und zur Erforschung des Kulturellen Erbes bewilligt. Die Universität Göttingen und die Akademie der Wissenschaften erhalten Fördermittel in Höhe von 1,5 Millionen Euro.

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Eines der Göttinger Forschungsprojekte untersucht die betriebliche Integration von Flüchtlingen in Niedersachsen.

Quelle: dpa

Göttingen. Das Spektrum der geförderten Vorhaben reicht von Analysen zur betrieblichen Integration von Flüchtlingen über die Erschließung des Herrenhäuser Herbariums bis zur Aufarbeitung des „Bauhaus in Oldenburg“.  „ Mit dem Förderprogramm Pro-Niedersachsen unterstreicht das Land die Bedeutung der Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften für die kulturelle und soziale Entwicklung unserer Gesellschaft“, sagt Niedersachsens Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajić (Grünen).

Acht Göttinger Forschungsprojekte werden gefördert. Die Akademie der Wissenschaften erhält 248 500 Euro für die von Prof. Dirk Schumann geleitete Untersuchung "Ziwschen elitärer Selbstbeschreibung und politischer Positionierung. Die Göttinger Akademie der Wissenschaften vom Ersten Weltkrieg bis in die 1960er-Jahre". Für die "Wissenschaftliche und historische Erschließung des Herrenhäuser Herbariums in Göttingen" erhält Prof. Elvira Hörandl von der Biologischen Fakultät der Georg-August-Universität 170000 Euro. Zu den acht Göttinger Projekten zählt auch "Refugees@work. Perspektiven der betrieblichen Integration von Flüchtlingen in Niedersachsen", das Soziologin Prof. Nicole Mayer-Ahuja leitet.

Die Förderlinie „Kulturelles Erbe – Sammlungen und Objekte“ wurde im vergangenen Jahr neu konzipiert und zum ersten Mal ausgeschrieben. Sie dient dazu, Kulturschätze Niedersachsens wie die Sammlungen der Museen, historisch bedeutende Aktenbestände in den Archiven oder in Niedersachsen befindliche Bau-, Garten-, Boden- und paläontologische Denkmale zu erschließen, zu erforschen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. „Auch mit der neuen Förderlinie ‚Kulturelles Erbe‘ im Programm Pro-Niedersachsen ermöglichen wir individuelle Forschungsarbeiten, die neue Impulse in einem etablierten Umfeld geben können und zugleich Chancen für den wissenschaftlichen Nachwuchs bieten“, betont die Ministerin. Die nächste Antragsmöglichkeit für das Programm Pro-Niedersachsen besteht zum 15. Oktober 2017. jes

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