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20-Kilo-Gleiter neben Forschungsjumbo in Göttingen

Nacht des Wissens 20-Kilo-Gleiter neben Forschungsjumbo in Göttingen

Ein Fluggerät der besonderen Art zeigt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) bei der dritten Nacht des Wissens in Göttingen am Sonnabend, 21. Januar. Der Nachbau des Gleiters von Luftfahrtpionier Otto Lilienthal (1848-1896) wird von Physiker Christian Schnepf vorgestellt werden.

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Versuche am Lilienthal-Gleiter am DLR in Göttingen

Quelle: Vetter

Göttingen. Das Programm des Göttinger DLR hat viel zu bieten und war bereits bei den ersten Nächten des Wissens einer der Publikumsmagneten. In diesem Jahr kommt der 2016 entstandene und im Windkanal getestete Nachbau der Lilienthal-Gleiters ins Rampenlicht - direkt neben dem Forschungsflugzeug Do 728.

In einem der größten und modernsten Windkanäle der Welt, dem DNW-LLF im niederländischen Emmeloord, wurde im vergangenen Jahr die aerodynamische Güte des nur 20 Kilogramm schweren Gleiters mit einer Spannweite von 6,70 Metern getestet. Im DLR Göttingen fanden Schwerpunktversuche statt, um die Manövrierfähigkeit zu bestimmen. Das DLR Braunschweig hat den Gleiter am Computer simuliert.

Mit der Vakuumkammer wie im Weltraum

Christian Schnepf (35) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im DLR Göttingen. Er hat bei den Untersuchungen am Lilienthal-Gleiter als Pilot fungiert und wird bei der Nacht des Wissens für Fragen zum Gleiter zur Verfügung stehen.

Das Programm auf dem DLR-Gelände an der Bunsenstraße bietet außerdem Gelegenheit, sich die Weltraumbedingungen simulierende Vakuumkammer anzusehen, auf dem Lichtpfad die Wiege der Luftfahrtforschung und deren Geschichte kennenzulernen. Ein Filmprogramm ergänzt die Informationen über die 100-jährige Geschichte der Göttinger Luft- und Raumfahrtforschung. Dazu kommen jede Menge Mitmach-Aktionen, die vor allem das DLR-School-Lab anbietet. Dabei geht es darum, Experimente aus der Luft- und Raumfahrt zu vermitteln.

Physiker Schnepf wird in diesem Jahr am DLR-Standort sein. Das Angebot der Nacht des Wissens hat er 2015 kennengelernt und sagt dazu, „als Physiker habe ich mir bei der letzten Nacht des Wissens gezielt andere Themenbereiche angeschaut. Beeindruckt war ich von der großen Vielfalt der Angebote im ZHG der Uni: Archäologie, Geschichte, ein Schauprozess der Juristen - das war sehr eindrucksvoll. Empfehlen kann ich auch den Botanischen Garten und eine der größten Sammlungen von Algen.“

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