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220.000 Euro für zwei Jahre

Stipendium für „klinische Forscherin“ 220.000 Euro für zwei Jahre

Lena-Christin Conradi, Ärztin in der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Kinderchirurgie der Unimedizin Göttingen (UMG), ist Else-Kröner-Memorial-Stipendiatin. Conradi setzte sich mit zwei weiteren Wissenschaftlern in einem Auswahlverfahren unter 25 Nachwuchswissenschaftlern durch.

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Lena-Christin Conradi

Quelle: EF

Mit diesen Stipendien werden ausgezeichneten „Clinician Scientists“ eine zweijährige, intensive Forschungsphase ermöglicht. Conradi kann sich nun in dieser Zeit außerhalb des klinischen Betriebes auf ihr Forschungsvorhaben konzentrieren. Sie erhält dafür ein Stipendium von bis zu 220 000 Euro.

„Medizinischer Fortschritt entsteht dort, wo der Wunsch des Arztes, seinen Patienten noch besser als bisher möglich zu helfen, und grundlegende Erkenntnisse über die Krankheit zusammentreffen. Dr. Lena-Christin Conradi zeichnete sich aufgrund ihrer bisherigen klinischen und wissenschaftlichen Erfolge wie auch hinsichtlich der wissenschaftlichen Qualität ihres geplanten Projektes aus“, teilt die Else-Kröner-Fresenius-Stiftung mit.  Conradi stellt sich seit Jahren neben ihren klinischen Verpflichtungen auch den drängenden Forschungsfragen aus ihrem Fach.

Conradi arbeitet zum Thema: „Metabolische Deregulation von Endothelzellen im metastasierenden Kolorektalen Karzinom lassen sich für neue, zielgerichtete therapeutische Ansätze nutzen“. Sie hat sich in wissenschaftliche Fragestellungen eingearbeitet, hoch-moderne Labortechniken erlernt, zum Teil selbst weiter entwickelt und beantwortet klinisch relevante Fragen.

Die Aufnahme in das Göttinger Else Kröner-Fresenius Forschungskolleg 2014 ermöglichte Dr. Conradi einen Forschungsaufenthalt in der international renommierten Arbeitsgruppe von Prof. Peter Carmeliet in Leuven. Dort hat Dr. Conradi sich mit den Besonderheiten der in Tumoren neu entstehenden Blutgefäße bzw. deren Endothelzellen befasst. Sie hat durch die Untersuchung des Stoffwechsels dieser Zellen einen Ansatzpunkt gefunden, der möglicherweise dazu dienen kann, die tumoreigenen Blutgefäße für neue zielgerichtete Therapien zugänglich zu machen. Dieser Frage wird die Stipendiatin auch in den kommenden zwei Jahren in parallelen experimentellen und klinischen Ansätzen nachgehen.         umg

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