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25 Jahre studentisches a cappella

Unicante-Chor des Studentenwerks besteht seit 25 Jahren 25 Jahre studentisches a cappella

Von Adele bis Zaz, von Rock bis Pop: Dieser Musik hat sich der Unicante-Chor des Studentenwerks seit 25 Jahren verschrieben. Jährlich werden neue Studenten in den großen A-cappella-Chor aufgenommen und singen bei den Sommernachtskonzerten mit – und werden Teil einer Gemeinschaft.

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Die diesjährigen Konzerte finden unter dem Motto „Wetter“ statt.

Quelle: CR

Göttingen. „F-S-Sch-F-S-Sch-...“: Etwas wie zischende Schlangen klingen die Mitglieder beim Warmmachen für die Probe in der Zentralmensa und sehen witzig aus, wenn Jonas Richter sagt, dass sie „ihr Gesicht verziehen sollen“. Man merkt den 160 Mitgliedern den Spaß an: Sie lachen, scheinen sich gut zu verstehen.

Jedes Jahr im Oktober haben Studenten die Möglichkeit, dem Chor beizutreten, auch ohne gesangliche Vorkenntnisse. Voraussetzung: Sie müssen regelmäßig bei den Proben sein. „Sonst funktioniert das einfach nicht mit so vielen Sängern“, sagt Chorleiterin Jana Faust. Viele Sängerinnen und Sänger bleiben auch nach dem Studium im Chor. „Ein Mitglied ist schon von Anfang an dabei“, erzählt Faust. Sie selbst hat 2008 während ihres Sozialwissenschaftsstudium angefangen, im Chor zu singen und leitet ihn seit vergangenem Jahr.

Einmal die Woche treffen sich die Mitglieder zur Probe. „Wir üben in Stimmgruppen“, erzählt Faust, eine komplette Probe mit 160 Leuten sei fast unmöglich. So üben Sopran, Alt, Bass und Tenor allein, und am Ende der Probe gemeinsam. Gesungen wird a cappella, ohne Instrumente. „Wir singen bekannte Pop- und Rockstücke und arrangieren die neu“, erzählt Faust, so sei eine Verbundenheit zu den Liedern da.
Die Konzerte, auf die das ganze Jahr hingearbeitet wird – so auch auf der Chorfahrt, „dem Highlight des Chorjahres“, wie Faust findet – stehen jedes Jahr unter einem Motto. „Wetter“ ist es in diesem Jahr, so singen die Studenten Lieder wie „It‘s Raining Men“ oder „Weater With You“. Dazu üben sie kleine Theaterszenen ein. „Das ist wie mit Mottopartys“, meint Chormitglied Maike Schweisfurth, daran erinnere man sich besser.

Die Gemeinschaft, die so entsteht, wird von den Sängern sehr geschätzt. „Der Chor ist der Quell meines Freundeskreises“, sagt Richter, „und ein Heiratsmarkt“, scherzt er. Er ist seit 1999 im Chor und hat dort tatsächlich seine Frau kennengelernt. „Der Chor ist wie ein Großprojekt mit Freunden“, sagt Schweisfurth. Obwohl verschiedene Charaktere zusammenkommen, verstehen sich alle gut. Das merkt man nicht nur beim Gesichter verziehen, sondern auch musikalisch. „Was wir uns vornehmen, ist immer anspruchsvoll“, sagt Faust, und trotz der Anfänger, die oft nicht mal Noten lesen können, klappe es jedes Jahr gut.

Am Freitag, 27., und Sonnabend, 28. Mai, tritt der Unicante-Chor bei “Pop meets Classic” ab 20 Uhr in der Lokhalle, Bahnhofsallee 1b, auf. Tickets gibt es in den Tageblatt-Geschäftsstellen, Weender Straße 44 in Göttingen und Marktstraße 9 in Duderstadt. Karten für die Sommernachtskonzerte am 8., 9. und 11. Juli im Foyer der Zentralmensa, Platz der Göttinger Sieben 4, gibt es am Infoschalter in der Zentralmensa.

Von Hannah Scheiwe

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