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36 Schüler forschen im Xlab

International Science Camp 36 Schüler forschen im Xlab

Experimente in Biologie, Chemie, Physik: Drei Wochen lang bis zum 27. August forschen naturwissenschaftlich-interessierte Schüler aus 11 Ländern im Internationalen Science Camp im Xlab. Am Montag starteten sie in ihre Forscher-Zeit mit einem Kennenlern-Barbecue.

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Kennenlernen beim Barbecue.

Quelle: Christoph Mischke

Göttingen. Biologie, Chemie, Physik: Drei Wochen lang bis zum 27. August forschen naturwissenschaftlich-interessierte Schüler aus 11 Ländern im Internationalen Science Camp im X-Lab. Am Montag starteten sie in ihre Experimentier-Zeit mit einem Kennenlern-Barbecue.

„36 Schüler im Alter zwischen 16 und 19 Jahren sind in diesem Jahr beim Science Camp dabei“, erklärt Paul Mühlenhoff, pädagogischer Leiter des Xlab. Sie kommen aus Spanien, Südkorea, China, Israel, Neuseeland, Australien, Polen, Kanada, der Ukraine, Großbritannien und Deutschland. Die Hälfte von ihnen finde den Weg zum Sommercamp über Kooperationen, die Hälfte bewerbe sich privat. Neu zustande gekommen seien in diesem Jahr beispielsweise Kooperationen mit Südkorea und mit dem Deutschen Institut für Luft- und Raumfahrt.

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Experimente in Biologie, Chemie, Physik: Drei Wochen lang bis zum 27. August forschen naturwissenschaftlich-interessierte Schüler aus 11 Ländern im Internationalen Science Camp im Xlab. Am Montag starteten sie in ihre Forscher-Zeit mit einem Kennenlern-Barbecue.

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Das Xlab – mit über 12000 Kursteilnehmern pro Jahr das größte Schülerlabor Deutschlands – organisiert seit 2003 jedes Jahr dieses Science Camp. Früher waren es zwei Camps, so Mühlenhoff. Das sei organisatorisch aber zu aufwendig gewesen. Mit den Sommerkursen werde auch ausländischen Jugendlichen die Möglichkeit gegeben, die Arbeitsweise der Naturwissenschaften und die eigenen Fähigkeiten kennen zu lernen. Jugendliche, die sich bewerben, müssen nicht nur an Fächern wie Lasertechnik, Genetik oder Ökologie interessiert sein, sondern auch fließend Englisch sprechen und schreiben.

Auf dem Plan stehen für die Schüler und Studenten Themen wie „Freshwater Ecology“, Anorganische Chemie, Molekular-Biologie, Anatomie, Neurophysiologie, Astrophysik, „Radiation in Life Sciences“ und Immunologie. Die Teilnehmer können unter den verschiedenen Themen drei auswählen, mit denen sie sich dann jeweils eine Woche lang täglich von 9 bis 17 Uhr befassen. Sie können dann in kleinen Gruppen von zwei oder drei ihre Experimente durchführen.

„13 Teilnehmer“, so Mühlenhoff, „werden nach den drei Wochen verlängern.“ Sie nehmen am „Lab-Visit“ teil und werden noch eine Woche in einem Labor hospitieren. Diese Plätze seien besonders gefragt, so Mühlenhoff, vor allem in der Neurophysiologie. Die Teilnahme an einem Intensivkurs in der Fachrichtung ist daher Voraussetzung.

Genauso wichtig wie das Experimentieren und Lernen ist den Organisatoren um Xlab-Direktorin Prof. Eva-Maria Neher aber auch der Austausch zwischen den Jugendlichen. Nach einem Begrüßungsbarbecue am Montagabend, stellen sich alle Teilnehmer am Dienstag mit einer kleinen Präsentation vor, erklärt Mühlenhoff. Sie erzählen etwas über ihr Land, über kulturelle Besonderheiten, ihre Familie. Geplant sind Besuche auf der Documenta und in einem Kletterpark im Harz .

Das dritte Wochenende während des Camps werden Alumnis früherer Jahrgänge mit den Jugendlichen verbringen. Die Alumnis berichten dabei von ihren Karrierewegen.

xlab-goettingen.de

Von Christiane Böhm

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