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Göttingen Abschiedsvorlesung von Friedrich A. Schöndube
Campus Göttingen Abschiedsvorlesung von Friedrich A. Schöndube
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00:16 04.05.2017
Mit der Vorlesung „Einsichten und Ansichten über unbelebte und lebendige Materie“ verabschiedet sich der Herzspezialist Friedrich A. Schöndube von der Universitätsmedizin Göttingen (UMG). Der ehemalige Direktor der Klinik für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie war 16 Jahre am Klinikum tätig. Quelle: Mischke
Göttingen

In seiner Abschiedsvorlesung referiert Prof. Schöndube über die Verschiedenartigkeit der Forschungsgegenstände in der Physik und in den Lebenswissenschaften und berichtet dabei auch eigene wissenschaftliche Ergebnisse. Daneben beleuchtet er die besonderen Herausforderungen und die ethischen Ansprüche für den Arztberuf. Die Veranstaltung beginn am Freitag, 5. Mai, um 14 Uhr im Klinikum, Robert-Koch-Straße 40, Hörsaal 542.

Schöndube, 1952 in Hannover geboren, studierte von 1970 bis 1976 Mathematik und Physik in Bonn und schloss das Physik-Studium 1978 mit Diplom ab. Ab 1976 studierte er zudem Humanmedizin an der RWTH Aachen, erlangte 1982 die Approbation als Arzt und wurde 1984 promoviert. Bis zu seiner Habilitation an der RWTH Aachen im Jahr 1995 absolvierte er zudem Facharztausbildungen für Chirurgie, für Thorax- und Kardiovaskularchirurgie sowie für Herzchirurgie und für Gefäßchirurgie. 1998 folgte die Ernennung zum außerplanmäßigen Professor an der RWTH Aachen. Zwei Jahre darauf erhielt er den Ruf auf den Lehrstuhl für Thorax-Herz-Gefäßchirurgie in Göttingen und übernahm 2001 die Leitung der UMG-Klinik für Thorax-,Herz- und Gefäßchirurgie.

Neben seiner Tätigkeit als Lehrstuhlinhaber und Klinikdirektor war Schöndube über 15 Jahre hinweg in verschiedenen Gremien der Medizinischen Fakultät und der UMG sowie im Senat und in Kommissionen der Georg-August-Universität aktiv. Er war langjährig Mitglied des Klinischen Ethikkomitees an der UMG sowie Vertreter der Medizinischen Fakultät in der Universitätskirchendeputation. Er ist Mitglied im Konvent des Klosters Bursfelde und wird sein Engagement im Beirat der evangelischen Studierendengemeinde fortsetzen, teilte die Universitätsmedizin mit.

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