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Göttingen Abkühlung im Pool, viel Bier und ein Agrarmeister
Campus Göttingen Abkühlung im Pool, viel Bier und ein Agrarmeister
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21:09 07.05.2018
Agrarcup in Göttingen Quelle: Swen Pförtner
Göttingen

Einen Pool hat sich das Team Dynamo Drückjagd neben ihren Pavillon gestellt – der dient wahlweise zum Bier kühlen, sich selbst abkühlen oder auch mal, um andere Mannschaften überraschend abzukühlen. Der Name lässt es fast vermuten: Die Dynamo-Drückjagd-Spieler studieren Forstwissenschaften – und sind damit in der Minderheit an diesem Tag. „Es sind fast alle Agrarler“, erzählt Dominik Baaken vom Uniliga-Team Celtic CLAASgow, die das Turnier organisieren. Die Ausnahme sind Dynamo Drückjagd sowie die zweite Forst-Mannschaft TAG Holzhacker. Außerdem seien zwei Teams aus Osnabrück angereist – ebenfalls bestehend aus Agrarstudenten.

Zum dritten Mal organisiert das Uniliga-Team den Agrar Cup nun: „Manche Teams sind aus der Uniliga, manche gründen sich nur für das Turnier“, erzählt der 24-jährige Baaken. Es sei auch eine gute Chance beispielsweise für Erstis, ein Team für die Uniliga kennenzulernen oder zu gründen. Auch Celtic CLAASgow habe sich damals nur für den Agrar Cup gegründet und spiele mittlerweile in der Uniliga. Die letzten beiden Agrar Cups habe die Mannschaft das Turnier nicht nur organisiert, sondern auch gewonnen. „Wir wollen natürlich den Titel verteidigen“, sagt Baaken.

Neben dem sportlichen Aspekt steht an diesem Tag aber vor allem der Spaß im Vordergrund. „Das einzige Ziel ist es, es heute Abend in die Alpe zu schaffen“, scherzt ein Spieler der Mannschaft Lokomotive Gerstenliebe. Im Alpenmax feiern die Spieler nach dem Turnier – egal ob in der Gruppenphase ausgeschieden oder bis ins Finale geschafft – alle zusammen. Auch die beiden Osnabrücker Teams lassen den Abend dort ausklingen, bevor es mit dem Bus zurückgeht: „Wir sind morgens um halb zehn losgefahren und sind morgen früh um sechs Uhr wieder zu Hause“, erzählt Jahn-Regungslos-Spieler Paul Kössendrup. Sie seien bereits das zweite Jahr beim Agrar Cup zu Gast – dafür seien im vergangenen Jahr auch Göttinger Mannschaften bei ihnen zu Gast gewesen.

Während die einen am Spielfeldrand kämpferisch ihr Team anfeuern, nutzen andere das gute Wetter und das Event, um eine Unipause einzulegen – so wie die Agrar-Studentinnen Anika und Moni. „Wir legen eine konstruktive Pause vom Masterarbeit-Schreiben ein“, scherzen sie. Sie seien zum ersten Mal beim Agrar Cup und wollten einfach die gute Stimmung genießen.

Denn ob Verlierer oder Gewinner: Alle haben Spaß. „Wir haben bisher nur verloren“, sagt Dynamo-Drückjagd-Spieler Christian während der Gruppenphase. Doch die Laune verderben lässt er sich dadurch nicht. Seine Mannschaft spiele nicht in der Uniliga, sondern nur bei Turnieren wie dem Agrar Cup. „Wir haben uns letztes Jahr auf dem Dies gegründet“, erzählt er.

Es könnte der letzte Agrar Cup sein, zumindest der letzte, der von den Celtic CLAASgows organisiert wird, wie Baaken erzählt. „Wir sind jetzt alle im vierten Mastersemester und die meisten von uns nächstes Jahr wahrscheinlich nicht mehr da“, erzählt der Agrarstudent. Ein Grund mehr, die Atmosphäre auf dem Fußballturnier zu genießen.

Von Hannah Scheiwe

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