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Göttingen Aktionstag der Mediziner
Campus Göttingen Aktionstag der Mediziner
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18:20 01.12.2009
Besichtigungsobjekt am Aktionstag: Rettungshubschrauber des Universitätsklinikums. Hier mit Crew eines Einsatzes im Februar: Dr. Eike Nickel, Karl Gröling, Ralph Günthner (von links). Quelle: Hinzmann

Die Veranstaltungen wurden von den Studierenden der Medizinischen Fakultät der Universitätsmedizin Göttingen selbst organisiert. Ziel des Aktionstags ist es, Studierenden und anderen Interessierten ein Forum zu bieten für Aspekte und Fragen, die im offiziellen Medizinstudium kaum oder gar nicht behandelt werden.

Ab 8.15 Uhr wird Prof. Heinz Becker, Direktor der Abteilung Allgemein- und Viszeralchirugie, über die Vorgänge bei einer Operation am Bauch berichten. Die OP wird live in den Hörsaal 81 übertragen. Neben der Operation startet um 11.15 Uhr eine Führung auf das Dach und in die Kellergewölbe des Klinikums. Eine weitere Führung geht direkt in das Cockpit des Göttinger Rettungshubschraubers Christoph 44.

„Burn-out bei Ärzten“ lautet der Vortrag von Dr. Daniela Prause um 13.15 Uhr im Hörsaal 45. „Burn-out“ beschreibt einen Zustand, der durch Depression, Erschöpfung, Zynismus, psychosomatische Beschwerden und Gleichgültigkeit charakterisiert ist. Prauses Vortrag beinhaltet Ursachen, Entwicklung, Behandlung und Prophylaxe des Burn-out, speziell auf die Risikogruppe der Ärzte bezogen.

Mit der „Hochschulpolitik – im Focus der Kritik“ beschäftigt sich ein Vortrag von Boris Barbarics, Fachschaftspräsident Medizin, um 15 Uhr im Hörsaal 69.

Weitere Themen des Aktionstages behandeln unter anderem die „Einführung in die Palliativmedizin“, „Bildungsstreik: Wir machen weiter!“, „Psychiatrie im Film“, „Banda Aceh. Die Partneruniversität in Indonesien, „Ein halbes Jahr Nicaragua“ oder „Training Ärztlicher Praxis im neuen STÄPS“. Den ganzen heutigen Tag über gibt es vor dem Hörsaal 81 zudem eine Ausstellung von Fotos von Studierenden, eine Tombola für ein Projekt in Südafrika sowie weitere Infostände.

Von cob

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