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Göttingen Das schlaffe Ende
Campus Göttingen Das schlaffe Ende
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21:13 07.03.2018
Die Göttinger Titanwurz ist erschlafft. Quelle: Schwerdtfeger
Göttingen

Viele Tage lang hat sie Tausende von Besuchern begeistert, jetzt die Göttinger Titanwurz erschlafft. Am Mittwoch hing der Kolben der Pflanze namens Amorphophallus titanum schlaff herab. Wer es verpasst hat, den Weg vom „Drachenei“ bis zur größten Blüte der Welt im Alten Botanischen Garten zu bestaunen, muss jetzt Geduld haben. „Wann sie wieder blühen wird, wissen wir nicht“, sagt Kustos Michael Schwerdtfeger.

Die 35 Kilo schwere Knolle unter der Erde wird als nächstes ein großes Blatt austreiben, das mittels Photosynthese die ausgezehrte Knolle mit Nährstoffen versorgt. Bestäubt wurde die Pflanze nicht. Die Pflanze nimmt ihren eigenen Pollen nicht an, erklärt Schwerdtfeger, man müsste also Pollen von einer anderen Pflanze besorgen. „Das wollen wir nicht, denn die Fruchtbildung würde die Knolle sehr schwächen und auszehren. Aber wir wollen ja in möglichst wenigen Jahren einen möglichst noch größeren Blütenstand präsentieren.“

Von Britta Bielefeld

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