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Geschmackssache von acht Künstlern

Ausstellung in der Zentralmensa Geschmackssache von acht Künstlern

Karikaturen und Bilder der Künstlergruppe „Das KomiTee“ sind in der Zentralmensa des Studentenwerks Göttingen ausgestellt. Mit teils lustigen, teils makaberen Darstellungen nimmt die Ausstellung „Geschmackssache“ die heutige Gesellschaft auf die Schippe und regt zum Nachdenken an.

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Blick auf eine Ausstellungssituation: Geschmackssache in der Zentralmensa.

Quelle: Foto: Heller

Göttingen. Karikaturen und Bilder der Künstlergruppe „Das KomiTee“ zieren die Zentralmensa des Studentenwerks. Mit teils lustigen, teils makaberen Darstellungen nimmt die Ausstellung „Geschmackssache“ die heutige Gesellschaft auf die Schippe und regt zum Nachdenken an.

„Es gibt jedoch keinen roten Faden“, meint Jörg Magull, Geschäftsführer des Studentenwerks, während der Eröffnungsrede, „außer dem guten Geschmack“. Davon haben die Mitglieder von „Das KomiTee“, anstelle von Geld, reichlich. „Das KomiTee“ setzt sich aus Johannes Esser, Stephan Heupst, Klaus Kasperzak, Ulrike Martens, Guido Rohm, Jochen Schaudig, Werner Towara und Marion Vina zusammen. Ihre Bilder, Zeichnungen, Texte, Karikaturen und Fotos zieren jeweils eine Wand der Zentralmensa. Seit 2015 agieren die Künstlerinnen und Künstler gemeinsam. „Sie sind allesamt sehr unkompliziert“, erzählt Horst Reinert, Mitglied des Kulturbüros. „Außer Jochen“, ergänzt er. Schaudig habe sich über die schiefen Bilder beschwert. „Das Bild hing gerade“, kontert Schaudig, „die Menschen sind schief“.

Die Idee zu einer Gruppenausstellung sei laut Magull während Towaras Ausstellung „Bilder aus der Provinz“ im Café Central im Studentenwerk gekommen. Dort gebe es eine Tradition von wechselnden Ausstellungen. „Geschmackssache“ sei jedoch die größte, beste, verrückteste und geschmackvollste Ausstellung, die je im Studentenwerk gezeigt wurde. „Außerdem passen Geschmackssache und Mensa ja wirklich gut zusammen“, witzelt Magull.

Im Übrigen seien die Vorbereitungen für „Geschmackssache“ chaotisch abgelaufen, erzählt Reinert. „Zehn Minuten vor der Eröffnung mussten Johannes’ Werke noch ausgedruckt werden“, lacht er. Dann erzählt er etwas über die Werke der einzelnen Künstler, die unter anderem Themen wie Alkoholismus, Digitalisierung und Fettleibigkeit aufgreifen: „Bei Klaus wusste bis vor wenigen Minuten keiner, was er eigentlich ausstellt.“ Guido schreibe komische bis urkomische Texte, und Stephan male detailreiche Bilder. „Ein paar erotische Werke sind in der Kinderspielecke zu sehen“, scherzt Reinert. Die einzigen Originale der Ausstellung und das Werk „Einschwein“, das die Plakate von „Geschmackssache“ ziert, stammen von Martens. „Ulrike ist leider ein bisschen faltig“, meint Reinert und fügt hinzu: „Ich meine natürlich ihre Bilder“.

Die Ausstellung „Geschmackssache“ ist bis Mittwoch, 14. Februar, in der Zentralmensa des Studentenwerks, Platz der Göttinger Sieben 4, zu sehen. Sie ist montags bis donnerstags zwischen 11.30 bis 20 Uhr, freitags bis 18 Uhr und sonnabends von 11.45 bis 14.30 Uhr zu sehen.

Von Karolin Basten

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