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Ausstellung und Vortrag im Archäologischen Institut Göttingen

Königliches Gefolge bei der Jagd Ausstellung und Vortrag im Archäologischen Institut Göttingen

Der Jagdfries von Vergina gehört zu bedeutendsten Zeugnissen antiker Malkunst. Eine Sonderausstellung in der Sammlung der Gipsabgüsse antiker Skulpturen der Universität Göttingen zeigt die Rekonstruktion.

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Kuratorin Dr. Ulrike Koch-Brinkmann und Studentin Doreen Spitzer.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Es war eine Sensation, als 1977 im nordgriechischen Vergina ein prachtvolles Kammergrab entdeckt wurde, dessen Fassade mit einer monumentalen Wandmalerei aus der Blütezeit der griechischen Malerei geschmückt war. Vieles spricht dafür, dass in diesem Grab der Makedonenkönig Philipp II., Vater Alexanders des Großen, bestattet war. Es zeigt den König und sein Gefolge bei der Jagd auf Löwen und andere wilde Tiere. Der Jagdfries von Vergina ist nach Angaben der Universität Göttingen eines der ganz seltenen Originalwerke aus der klassischen Epoche der griechischen Malerei.

Am Archäologischen Institut der Universität Göttingen wurde das lückenhaft erhaltene und daher schwer lesbare Gemälde mit Hilfe computergestützter Verfahren rekonstruiert. Ausgeführt wurden die Arbeiten von dem Göttinger Archäologen Andreas Hickel. Er stellt am Sonntag, 19. April, um 11.15 das Gemälde vor und berichtet über sein Vorgehen bei der Rekonstruktion des außergewöhnlichen Kunstwerks. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht eine Teilrekonstruktion des monumentalen Gemäldes im Maßstab 1:1 und eine elektronische Animation, die den räumlichen Aufbau der Komposition verdeutlicht. Zudem geht es um den historischen Kontext und stilbildende Techniken.

Die Ausstellung kann bis zum 19. Juli 2015 sonntags von 10 bis 16 Uhr in der Sammlung im Archäologischen Institut, Nikolausberger Weg 15, zu besichtigen.

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