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„Austausch zwischen Naturforschern und Ärzten“

Tagung in Greifswald „Austausch zwischen Naturforschern und Ärzten“

1822 wurde die Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte (GDNÄ) gegründet. Deren Präsidentschaft hat 2015 Prof. Eva-Maria Neher, Leiterin des Göttinger Experimentallabors Xlab, übernommen. Sie hat ein Buch herausgegeben, dass die Wissensgesellschaft wieder bekannter machen soll.

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Eva-Maria Neher.

Quelle: R

Göttingen /Greifswald. In dem Buch „Menschen und Ideen“ wird die fast 200-jährige Geschichte der GDNÄ reflektiert. Es erörtert die Fragen, was ist heute der Auftrag einer wissenschaftlichen Gesellschaft, die 1822 gegründet wurde? In der Alexander von Humboldt, Friedrich Gauß, Albert Einstein oder Max Planck Mitglieder waren und ihre Forschung diskutiert haben? Einer Gesellschaft, die dem Austausch von grundlegenden wissenschaftlichen Ideen im persönlichen Gespräch dient - in einer Zeit, in der das Internet alles dominiert und sich Wissenschaft und Medizin immer weiter auf Detailfragen spezialisieren?

Das Buch:

Eva-Maria Neher (Hg.), Ansgar Schanbacher: „Menschen und Ideen“. Wallstein Verlag, 174 Seiten. 19,90 Euro.

Der Historiker Ansgar Schanbacher beschäftigt sich darin intensiv mit der Geschichte der GDNÄ - um Schlüsse auf deren zukünftige Rolle in Wissenschaft und Gesellschaft ziehen zu können.Im Fokus stehen die Durchbrüche von Naturwissenschaften und Medizin, die Wissenschaftler auf den Versammlungen vorgestellt und diskutiert haben. „Die GDNÄ hat in Deutschland einen systematischen Austausch zwischen Naturforschern und Ärzten überhaupt erst ermöglicht.

Vor ihrer Gründung haben Wissenschaftler für sich allein gearbeitet oder standen allenfalls untereinander im Briefwechsel. Das persönliche Gespräch, das die GDNÄ initiiert hat, war Basis für die wichtigsten wissenschaftlichen Erkenntnisse der vergangenen 200 Jahre“, sagt Neher. Am Freitag, 9. September, eröffnet Neher in Greifswald die 129. GDNÄ-Versammlung: Unter dem Titel „Naturwissenschaften und Medizin zwischen Kontinuität und Umbruch“ findet sie bis Sonntag statt.

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