Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 7 ° Regenschauer

Navigation:
Auszeichnung der Göttinger Akademie

Medaille für Chemiker Temps Auszeichnung der Göttinger Akademie

Die Akademie der Wissenschaften zu Göttingen hat am Donnerstag die Wilhelm-Jost-Gedächtnismedaille verliehen. Die Auszeichnung ging an den Kieler Physikochemiker Friedrich Temps.

Voriger Artikel
Leibniz-Preis für Göttinger Ribosomen-Forscherin
Nächster Artikel
Universität Göttingen: Genetiker und Krebsforscher Prof. Engel gestorben

Göttinger Jost-Medaille für Kieler Physikochemiker Temps

Quelle: ef

Göttingen. Die Deutsche Bunsengesellschaft schlägt jährlich vor, welcher international ausgewiesene Physikochemiker die Medaille erhalten soll.

Zu Temps zahlreichen Arbeitsgebieten gehören neben der „ultraschnellen Dynamik“ die „Laserdiagnostik von Verbrennungsprozessen“, teilte die Akademie am Freitag mit. Temps (60) lehrt seit 1995 am Institut für Physikalische Chemie der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, wo er am Exzellenzcluster "Ozean der Zukunft" beteiligt ist.

Die Wilhelm-Jost-Gedächtnismedaille wird traditionell an den Wirkungsstätten des Namensgebers verliehen. Wilhelm Jost (1903-1988), der 1956 Ordentliches Mitglied der Göttinger Akademie wurde, leitete bis 1971 das Institut für Physikalische Chemie der Universität Göttingen und erhielt für seine wissenschaftlichen Leistungen eine Vielzahl von Preisen und Ehrendoktoren.

Schon früh beschäftigte er sich mit globalen Umweltproblemen. „Angesichts des VW-Skandals ist sein ausführlicher Vergleich von Diesel-und Ottomotoren hochaktuell“, sagte Prof. Kurt Schönhammer, Vizepräsident der Göttinger Akademie. Der Preisträger sei Wilhelm Jost während seiner Studienzeit des Öfteren im Institut begegnet, habe ihn aber nicht mehr persönlich kennengelernt.

Temps studierte an der Georgia Augusta und war nach seiner Promotion am damaligen Max-Planck-Institut für Strömungsforschung in Göttingen tätig. 1995 folgte er einem Ruf nach Kiel, fünf Jahre später erhielt er  den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

eb

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ausstellung „on/off“ über den Nobelpreis in der Alten Mensa Göttingen