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Unterricht von Wissenschaftlern

Schülerlabor Unterricht von Wissenschaftlern

Das lebenswissenschaftliche Labor B-Lab in Göttingen bietet Schülern der Sekundarstufe 1 die Möglichkeit, auch außerhalb der Klassenräume zu lernen und zu experimentieren. In Themenführungen werden den Schulklassen Bereiche der Biologie, aber auch der Geographie und der Gemeinschaftskunde näher gebracht.

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Biologin Christine Battmer mit Schülern im Alten Botanischen Garten.

Quelle: Wenzel

Göttingen. In enger Kooperation mit Schulen, Lehrplänen und den Sammlungen der Uni Göttingen führen Fachwissenschaftler und Experten die Schulklassen zu verschiedenen Themen durch Gewächshäuser, Botanische Gärten und Labore – so zum Beispiel zu Themen wie „Tropischer Regenwald“ und „Vielfalt auf dem Acker“. Auch Algenkunde und Pollenanalyse bieten Schwerpunktthemen im Schülerlabor. Den Schülern wird damit ein praxisnahes Lernen ermöglicht. Im Anschluss an den Rundgang werden die Objekte, wie Blüten, im Kursraum durch ein sogenanntes Binokular erforscht, eine Art Mikroskop, dass den Eindruck plastischen Sehens vermittelt. Die Schüler arbeiten dabei je nach Thema mit Fachwissenschaftlern wie Botanikern, Zoologen und Ökologen zusammen.

Die Wissenschaftler des B-Lab begleiten und erklären den Schülern nicht nur die Inhalte, sondern leiten auch zu eigenen Versuchen und Methoden an, die dann im Anschluss ausgewertet und vorgestellt werden. Dafür werden unter anderem die botanischen Gärten der Universität, die Gewächshäuser und das Zoologische Museum genutzt.

Namensgebend für das Labor ist der Begriff Biodiversität, ein Forschungsschwerpunkt der Biologie an der Universität Göttingen, der die biologische Vielfalt beschreibt. Mit den Schwerpunkten grenzt sich B-Lab vom Experimentallabor X-Lab ab, das sich mit einem internationalen Programm auf Molekularbiologie spezialisiert und vorwiegend an Schüler der Oberstufe gerichtet ist.

Ziel des Schülerlabors ist es nicht nur, den Unterricht praktischer zu gestalten, sondern auch die Studienwahl zu erleichtern und zu zeigen, „was die Universität zu bieten hat“, sagt Christine Battmer, Biologin und Koordinatorin des Labors. B-Lab versteht sich als „Lern-Lehr-Labor“ und spricht neben Schülern auch Studenten der Biologie an. So konnten bereits einige Lehramtsstudierende für die Themenführungen engagiert werden, die so „die Möglichkeit erhalten, ihr Fachwissen zu stärken und Unterrichtskonzepte außerhalb des Klassenraumes auszuprobieren“, sagt Battmer.

Von Tomke Aljets

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