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Erste Schritte in die Forschung

Präsentation in der Aula am Waldweg Erste Schritte in die Forschung

Sechs Teams von Bachelorstudierenden der Universität Göttingen haben ihre ersten  Forschungserfahrungen gesammelt. Nach der Eröffnung durch Dr. Ulrich Löffler, Leiter der Abteilung Studium und Lehre, am Donnerstag, 27. Oktober, um 18 Uhr in der ehemaligen Aula der PH, Waldweg 26, präsentieren die Studierenden ihre Ergebnisse.

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Dr. Ulrich Löffler eröffnete die Veranstaltung.

Quelle: r

Göttingen. Die Studierenden untersuchten die mediale Berichterstattung zum NSU-Prozess, entwickelten einen App-unterstützten bodenkundlichen Lehrpfad und analysierten den Zusammenhang von Selbsterleben und Schreibstil in der Literatur. Ein Team aus Anglistik-Studierenden erstellte ein digitales Archiv aus Übersetzungsliteratur, die ein Sonderforschungsbereich der Universität Göttingen in den neunziger Jahren als Handbibliothek mit Büchern und Kopien gesammelt hatte. Musikwissenschaften-Studierende erarbeiteten sich das theoretische Wissen zu Sound-Systemen, um anschließend eigenhändig handwerklich eine Lautsprecheranlage zu bauen.  Ein weiteres interdisziplinäres Team aus der Biologie und den Agrarwissenschaften untersuchte die Knöllchenaktivität von Erbsen im Laufe eines Tages, um der „inneren Uhr“ von Pflanzen auf die Spur zu kommen. 

Das Projekt „Forschungsorientiertes Lehren und Lernen“ (FoLL) ermöglichte die Arbeiten. Die Hochschuldidaktik der Universität Göttingen koordiniert FoLL und begleitet Lehrende und Studierende beratend und mit flankierenden Workshops. „Neben den fachlichen Erkenntnissen lernen die Studierenden, wie sie im Team zusammenarbeiten, Arbeitsphasen planen und mit ihrem Budget auskommen“, sagt Susanne Wimmelmann von der Hochschuldidaktik. „Lehrende erfahren, wie sie studentisches Forschen begleiten können, reflektieren ihre Rolle und profitieren vom kollegialen Austausch.“ FoLL ist ein Teilprojekt von Göttingen Campus Qplus und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur gefördert.   pek/r

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