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Bedrohte Tropen

Tagung der Gesellschaft für Tropenökologie Bedrohte Tropen

Die Tropenregionen beherbergen die artenreichsten und komplexesten Ökosysteme der Erde. Diese Ökosysteme sind aber durch direkte und indirekte menschliche Einwirkungen immer stärker bedroht. Noch bis Freitag befasst sich die „European Conference of Tropical Ecology“ unter dem Motto „Tropical Diversity, Ecology and Land Use“ in Göttingen mit diesem Thema.

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A. Klein

Quelle: EF

Göttingen. Das Motto reflektiert das Spannungsfeld zwischen der Diversität und Ökologie tropischer Lebensräume und ihrer wirtschaftlichen Nutzung durch den Menschen, teilte das Deutsche Primatenzentrum (DPZ) mit. Denn die Tropen seien von höchstem Interesse für die Menschheit als Kohlendioxid-Speicher und Genpool für bislang unbekannte Wirkstoffe.

Tropenökologische Forschung sei daher sowohl aus wissenschaftlicher als auch aus gesellschaftlicher, politischer und sozio-ökonomischer Sicht bedeutend. In Göttingen findet Tropenforschung am Deutschen Primatenzentrum und in mehreren Fakultäten der Universität Göttingen statt.

Die Referenten werden „das Spannungsfeld und die Grundproblematik aus verschiedenen Perspektiven darstellen und mit ihren Vorträgen wichtige Anstöße für weitere Forschungen geben“, sagt Prof. Eckhard W. Heymann, DPZ-Wissenschaftler und einer der Tagungsorganisatoren. Im öffentlichen „Elisabeth Kalko-Gedächtnisvortrag“ wird Prof. Alexandra-Maria Klein, Freiburg, über die enorme ökologische und wirtschaftliche Bedeutung blütenbesuchender Tiere referieren. Der Vortrag beginnt am Mittwoch, 24. Februar, um 19 Uhr in der Aula der Universität, Wilhelmsplatz 1.

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