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Belastungen für Milchküche

Stoffwechselprobleme untersucht Belastungen für Milchküche

Ngoc-Thuy Ha hat in ihrer Dissertation an der Universität Göttingen untersucht, ob es an den Genen liegt, wenn sich Milchkühe besser auf den Beginn der Milchabgabe einstellen können. Dafür erhielt sie in Hannover den Preis der Deutschen Gesellschaft für Züchtungskunde (DGfZ).

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Preisträgerin Nogoc-Thuy Ha bei der Preisverleihung mit DGfZ-Präsident Otto-Werner Marquardt.

Quelle: R

Göttingen. Die Arbeit wurde als die beste Promotion im Bereich der Nutztierwissenschaften mit dem mit 1500 Euro dotierten Preis ausgezeichnet, teilte die Universität Göttingen mit. Viele Kühe haben Probleme mit ihrem Stoffwechsel, weil sie mit der Umstellung zu Beginn der Milchproduktion nicht zurechtkommen. „Durch den ansteigenden Energiebedarf infolge der einsetzenden Milchproduktion und die begrenzte Futteraufnahmekapazität entsteht bei der Kuh ein kritisches Energiedefizit“, so Dr. Ha von der Abteilung Tierzucht und Haustiergenetik.

Dabei erhöht sich das Risiko einer Stoffwechselstörung. „Unabhängig von Umweltbedingungen oder Produktionsniveau zeigt sich, dass einzelne Kühe sehr unterschiedlich mit dieser Belastung umgehen können. Dies hat zu der Hypothese geführt, dass die Anpassungsfähigkeit des Stoffwechsels auch einen genetischen Hintergrund hat.“ Diese Fragestellung hat sie unter drei methodisch unterschiedlichen Blickwinkeln erforscht und neue Ansätze für die züchterische Lösung dieses Problemfeldes erarbeitet.

Ngoc-Thuy Ha studierte Mathematik mit Schwerpunkt Statistik an der Universität Göttingen. 2013 wechselte sie an die Fakultät für Agrarwissenschaften, um unter der Betreuung von Prof. Henner Simianer in der Abteilung Tierzucht und Haustiergenetik zum Thema „Lost in Transition - Genetic, Transcriptomic and Breeding Aspects of Metabolic Robustness in Dairy Cows“ zu promovieren. Seit Mai 2016 ist sie dort im EU-Projekt „IMAGE - Innovative Management of Animal Genetic Resources“ als wissenschaftliche Mitarbeiterin beschäftigt.

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