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Vorwurf der Misswirtschaft

Bewohner kritisieren Studentenwerk Vorwurf der Misswirtschaft

Die Bewohner der Häuser Rote Straße 1-5/Burgstraße 52 werfen dem Vermieter Studentenwerk Göttingen jahrelange Misswirtschaft vor. Das Studentenwerk blockiere die Sanierungsarbeiten und wolle die Kosten auf die Bewohner abwälzen. Das Studentenwerk weist die Vorwürfe zurück.

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Studentenwohnheim Rote Straße.

Quelle: Foto: Harald Wenzel

Göttingen. Seit 2015 befinden sich die Bewohner und das Studentenwerk in Gesprächen über die Ausgestaltung der anstehenden Sanierungsarbeiten. Alle Bauplanungen seien seit Monaten grundlegend abgeschlossen. Das Studentenwerk fordere von seinen Mietern aber die Kostenübernahme der Baumaßnahmen in einer Höhe von mehreren Millionen Euro. Die Bewohner kritisieren außerdem, dass das Studentenwerk in der Vergangenheit allenfalls unnötige Arbeiten durchführte und notwendige Arbeiten wiederholt verschleppte. Das Studentenwerk weist in seiner Stellungnahme daraufhin, dass es sich um die Instandhaltung der Gebäude und der technischen Anlagen sehr wohl gekümmert habe. Nun aber sei eine Grundsanierung nötig.

Die Bewohner wollen sich zukünftig selbst um den Erhalt der Häuser kümmern. Deshalb haben sie – auf Einladung des Studentenwerks – diesem ein Kaufangebot für die Häuser unterbreitet. Anstatt die Gespräche darüber aufzunehmen, spiele das Studentenwerk nun offenbar mit dem Gedanken, die Häuser einfach verfallen zu lassen. Das Studentenwerk verweist darauf, dass es zum Kaufangebot am 4. Oktober ein ausführliches Gespräch im Studentenwerk gegeben habe. Das Kaufangebot beziehe sich auf die Gebäude im sanierten Zustand. In der Vorstandssitzung vom 11. Oktober habe das Studentenwerk das Kaufangebot umfassend, aber noch nicht abschließend beraten. Dies geschehe Ende Oktober. Dann werde das Studentenwerk die Gespräche mit den Bewohnern wieder aufnehmen.

Von Christiane Böhm

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