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Biomolekulare Chemie: Antrittsvorlesung von Claudia Höbartner in Göttingen

Funktionen, Formen, Farben Biomolekulare Chemie: Antrittsvorlesung von Claudia Höbartner in Göttingen

Eine Einführung in die Biomolekulare Chemie gibt Prof. Claudia Höbartner. Die Chemikerin hält am Mittwoch, 7. Oktober, ihre Antrittsvorlesung „Biomolekulare Chemie von und mit Nukleinsäuren zu neuen Funktionen, Formen und Farben“an der Fakultät für Chemie der Universität Göttingen.

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Chemikerin Claudia Höbartner.

Quelle: pug

Göttingen. Einer von Höbartners Forschungsschwerpunkten liegt auf der Synthese neuer Sonden für die Fluoreszenz-Spektroskopie sowie neuer Methoden zur Kopplung von Detektor-Molekülen an Proteine und Nukleinsäuren. Dabei spielen künstliche Ribonukleinsäuren und DNA-Moleküle mit neuen funktionellen Eigenschaften eine wichtige Rolle, denn diese katalysieren chemische Reaktionen und können kleine Farbstoffe zum Leuchten bringen.

Auch für die Struktur und den chemischen Mechanismus dieser molekularen Werkzeuge interessiert sich die Chemikerin. Prof. Höbartner verstärkt damit vor allem den Forschungsschwerpunkt „Funktionale Biomolekulare Chemie“ an der Göttinger Fakultät für Chemie. Die Antrittsvorlesung beginnt im Institut für Anorganische Chemie, Tammannstraße 4, Hörsaal MN 28, um 12.15 Uhr.

Höbartner, Jahrgang 1977, absolvierte ihr Studium der technischen Chemie an der Technischen Universität Wien und der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich. Promoviert wurde die gebürtige Österreicherin im Jahr 2004 an der Universität Innsbruck. Anschließende Forschungsaufenthalte führten sie an die University of Illinois at Urbana-Champaign (USA) und erneut nach Innsbruck.

2008 wechselte sie als Leiterin einer Nachwuchsgruppe ans Göttinger Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie. Seit Oktober 2014 hat sie die Professur „Biomolecular Label Chemistry“ am Institut für Organische und Biomolekulare Chemie der Universität Göttingen inne. Prof. Höbartners Arbeiten wurden bereits mit mehreren Stipendien und Preisen gewürdigt, darunter mit dem European Young Chemist Award.

pug

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