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Bluthochdruck-Behandlung: Auszeichnung für Universitätsmedizin Göttingen

Lob von Hochdruckliga für besondere Sprechstunde Bluthochdruck-Behandlung: Auszeichnung für Universitätsmedizin Göttingen

Für das Behandlungskonzept bei Bluthochdruck hat die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) eine Auszeichnung von der Deutschen Hochdruckliga (DHL) erhalten: Dabei geht es um die Erfahrung im Umgang mit Schrittmachern bei Bluthochdruck und um die interdisziplinäre Behandlung der Patienten.

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Michael Koziolek (l.) und Rolf Wachter.

Quelle: EF

Göttingen. Die als „Hochdruck Zentrum DHL“ zertifizierte Bluthochdrucksprechstunde an der UMG liegt in der gemeinsamen Verantwortung der Bluthochdruckspezialisten (Hypertensiologen-DHL) Prof. Michael Koziolek, Klinik für Nephrologie und Rheumatologie, und Prof. Rolf Wachter, Klinik für Kardiologie und Pneumologie. Vor allem Patienten, deren Blutdruck mit drei oder mehr Medikamenten nicht angemessen eingestellt werden kann, oder auch Patienten, die bereits fortgeschrittene Endorganschäden aufweisen, können hier nach UMG-Angaben optimal betreut werden.

Für Patienten mit besonders schwerem Bluthochdruck besteht zudem die Möglichkeit, sich mit einem Blutdruck-Schrittmacher (Barorezeptor-Schrittmacher) behandeln zu lassen. Die Blutdruckexperten haben mit über 70 behandelten Patienten die weltweit größte Erfahrung mit diesem neuen Verfahren, teilte die UMG mit.

„Patienten werden in einer besonderen Spezialambulanz durch geschultes Personal betreut“, sagt Wachter. Neben der Krankenversorgung werden in dem „Hochdruck Zentrum DHL“ auch verschiedene wissenschaftliche Untersuchungen zur Bluthochdrucktherapie durchgeführt. „Dies erlaubt uns, die Möglichkeiten der Behandlung der Patienten individuell noch zu verbessern“, sagt Koziolek. Die Forscher konnten bereits nachweisen, dass die neue Schrittmachertherapie eine schützende Wirkung für durch den Bluthochdruck angegriffene Nieren sowie einen positiven Einfluss auf die Gefäßfunktion und den Zuckerhaushalt hat.

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