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Blutprobe gibt Hinweis auf Krebsrisiko

Forschungspreis für Ärztin Blutprobe gibt Hinweis auf Krebsrisiko

Dr. Friederike Braulke,Funktionsoberärztin in der Klinik für Hämatologie und Medizinische Onkologie der Universitätsmedizin Göttingen (UMG), ist von der Deutschen Gesellschaft für Humangenetik (GfH) mit dem „Lore-Zech-Preis“ ausgezeichnet worden. Der mit 1000 Euro dotierte Preis wurde erstmals verliehen und würdigt die wissenschaftlichen Arbeiten zur Tumor(zyto)genetik.

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Dr. Friederike Braulke, Funktionsoberärztin in der Klinik für Hämatologie und Medizinische Onkologie der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) (l.).

Quelle: EF

Göttingen. Die UMG-Ärztin erhielt die Auszeichnung für eine wissenschaftliche Arbeit zur Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung (FISH)-Analyse aus dem peripheren Blut bei Patienten mit Myelodysplastischen Syndrom (MDS).

Die aktuellen Daten zeigen, dass mit dem Verfahren der FISH-Analyse unter Einsatz eines umfangreichen Sondenpanels auch aus dem peripheren (Armvenen-)Blut eine Einschätzung des zytogenetischen Risikos entsprechend internationaler Prognosesysteme (IPSS und IPSS-R) möglich ist.

Mit Hilfe dieser Methode können nun auch die MDS-Patienten, bei denen kein Knochenmarkblut zur zytogenetischen Diagnostik zu Verfügung steht, nach internationalen Prognosesystemen klassifiziert, so einer zytogenetischen und prognostischen Risikogruppe zugeordnet und entsprechend individuell beraten werden.

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