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Göttingen Chemiker Leo De Maeyer im Alter von 86 Jahren gestorben
Campus Göttingen Chemiker Leo De Maeyer im Alter von 86 Jahren gestorben
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16:50 27.06.2014
Quelle: Goldmann
Göttingen

Schon kurz nach seiner Promotion kam der in Belgien geborene Wissenschaftler nach Göttingen und wurde Mitarbeiter der Arbeitsgruppe des späteren Nobelpreisträgers Manfred Eigen am Max-Planck-Institut (MPI) für physikalische Chemie.

Eine lange Reihe von Aufsätzen zur Messung extrem schneller chemischer Reaktionen dokumentiert De ­Maeyers wissenschaftlichen Schwerpunkt. In der Rede zur Verleihung des Nobelpreises 1967 dankte Eigen seinen Kollegen und Mitarbeitern, „allen voran Leo De Maeyer, der an vielen Arbeiten so entscheidenden Anteil hatte“.

1965 wurde De Maeyer zum Wissenschaftlichen Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft ernannt und zum Direktor des Instituts berufen, das 1971 in das neu gegründete MPI für biophysikalische Chemie überführt wurde.

Bis zu seiner Emeritierung 1995 leitete er dort die Abteilung Experimentelle Methoden. Außerdem war er am Aufbau der technischen Abteilungen der European Molecular Biology Organisation (EMBO) in Heidelberg beteiligt, deren Abteilung Instrumentation Division er von 1978 bis 1981 leitete.

Von Michael Schäfer

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