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DFG fördert geowissenschaftliche Forschung

Projekt der Uni Göttingen zu Erd-Frühzeit DFG fördert geowissenschaftliche Forschung

Geowissenschaftler der Universität Göttingen untersuchen in zwei  Projekten die klimatischen Schwankungen während der Frühzeit der Erde vor etwa 4,5 Milliarden bis 500 Millionen Jahren. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert die Projekte mit insgesamt rund 2,3 Millionen Euro.

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Gebänderte Eisenerze: Ablagerungen aus der Frühzeit der Erde

Quelle: Pug

Göttingen. Die Erdfrühzeit (Präkambrium) war von großen Umwälzungen geprägt. In diese Zeit fallen Großereignisse wie die Bildung des Mondes, das Auftreten erster Ozeane und Kontinente, die Bildung gigantischer Erzlagerstätten und die Entstehung des Lebens.

Das Klima der Erde unterlag in dieser Zeit extremen Schwankungen: Phasen, in denen die Wassertemperatur der Ozeane womöglich bis zu 70 Grad Celsius betrug, wechselten sich mit Eiszeitaltern ab, in denen die Erde vermutlich vollständig zugefroren war.

„Mit der Förderung der DFG wollen wir versuchen, Licht in das Dunkel der Frühzeit der Erde zu bringen“, erläutert Projektleiter Prof. Andreas Pack vom Geowissenschaftlichen Zentrum der Universität Göttingen. Das Geld fließt zum großen Teil in die Anschaffung eines neuartigen hochauflösenden Gasmassenspektrometers am Geowissenschaftlichen Zentrum.

„Von diesem neuen Typ Massenspektrometer erhoffen wir uns Einblicke in die Klimageschichte der frühen Erde, die so bislang nicht möglich waren“, so Pack. „Wir sehen die Förderung auch als Verpflichtung, die phantastischen neuen analytischen Möglichkeiten einem größeren Kreis von Kollegen, insbesondere auch aus anderen wissenschaftlichen Bereichen wie der Bioklimatologie, den Forstwissenschaften oder der Bodenkunde zu eröffnen.“

Die Förderung erfolgt im Rahmen des neu eingerichteten DFG-Schwerpunktprogramms „Building a Habitable Earth“. Weitere Informationen sind im Internet unter habitableearth.uni-koeln.de zu finden. pug

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