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Debatte um TTIP und CETA in Göttingen

Freihandelsabkommen Debatte um TTIP und CETA in Göttingen

Die Auswirkungen der transatlantischen Freihandelsabkommen TTIP und CETA auf Politik und Gesellschaft sind Thema einer Podiumsdiskussion mit Gewerkschaftern, Politikern und Wissenschaftlern.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. Am Mittwoch, 20. April, geht es um Fragen nach Auswirkungen auf Demokratie in Deutschland und Europa, aber auch auf Mitbestimmungs- und Umweltstandards.

Podiumsteilnehmer und DGB-Regionsgeschäftsführer Lothar Hanisch prognostiziert kritisch: „Eine Paralleljustiz für Konzerne, wie sie in den Freihandelsabkommen vorgesehen ist, wird uns teuer zu stehen kommen. Lang erkämpfte Arbeitnehmerrechte und Sozialstandards können ausgehöhlt und die Verlagerung hiesiger Arbeitsplätze in gewerkschafts- und tarifvertragsfreie US-Bundesstaaten erleichtert werden.

Auch unsere öffentliche Daseinsvorsorge sehe ich unter Privatisierungsdruck gesetzt und den gemeinnützigen Sektor und die Qualität sozialer Dienstleistungen gefährdet.“

Freihandelskritiker wie Befürworter sollen an diesem Abend Gelegenheit zur Diskussion erhalten: Dr. Frank Mußmann (Kooperationsstelle Hochschulen und Gewerkschaften), die Bundestagsabgeordneten Bernd Westphal (SPD) und Jürgen Trittin (Bündnis 90/Die Grünen), Europaabgeordnete Sabine Lösing (Die Linke), Dr. Till Patrik Holterhus (Universität Göttingen), Ulrike Paschek (attac Göttingen), Christian Schüler (Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft), Gerd Nier (Naturfreunde Göttingen) und Lothar Hanisch (DGB Kreisverband Göttingen). Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr im Veranstaltungszentrum Alte Mensa der Universität Göttingen, Wilhelmsplatz 3. jes

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