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Deutschland-Stipendien für 215 Studierende der HAWK Göttingen

Höchstförderquote überschritten Deutschland-Stipendien für 215 Studierende der HAWK Göttingen

92 Studierende der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) haben ein Deutschlandstipendium erhalten. Damit hat die Hochschule nach eigenen Angaben erneut als eine von wenigen in Niedersachsen die aktuelle Höchstförderquote von 1,5 Prozent der Studierenden überschritten.

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Die Göttinger Stipendiaten und ihre Förderer bei der Übergabefeier in der Aula der HAWK in Hildesheim.

Quelle: EF

Hildesheim / Göttingen. „Nutzen Sie die Chance, Ihre Stipendiengeber kennenzulernen und konkret mit einem Unternehmen in Kontakt zu kommen“, appellierte HAWK-Präsidentin Prof. Christiane Dienel bei der Feierstunde in Hildesheim an die Studierenden. So könne das Netzwerk, das die Hochschule mit der Wirtschaft, der Gesellschaft und der Kultur der Region verbinde, weiter ausgebaut werden. Vizepräsident Prof. Wolfgang Viöl stellte bei der Festveranstaltung in der HAWK-Aula am Hohnsen in Hildesheim alle Stipendiaten mit einer besonderen Leistung einzeln vor. Im Anschluss an die Urkundenübergabe konnten sich die Ausgezeichneten und ihre Förderer kennenlernen.

 
Michael Siegers, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Hildesheim-Lehrte-Pattensen betonte in seinem Grußwort: „Es ist bemerkenswert, dass die HAWK die Zahl der eingeworbenen Deutschlandstipendien erneut steigern konnte.“ Aber auch das Engagement der Förderer sei keine Normalität. Besonders sei zudem, dass sich viele mittelständische Unternehmen an der Förderung beteiligten.

 
Studierende der HAWK mit überdurchschnittlichen Leistungen, die sich in der Regelstudienzeit befinden und besonderes gesellschaftliches oder soziales Engagement vorweisen können, werden mit den Stipendien ausgezeichnet. Insgesamt hatten sich 215 Studierende aus allen sechs HAWK-Fakultäten der Standorte Hildesheim, Holzminden und Göttingen für ein Deutschlandstipendium beworben. Die Stipendiaten werden in der Regel zwei Semester lang mit 300 Euro monatlich unterstützt.

 
Mit dem Deutschlandstipendium hat die Bundesregierung in Ergänzung zur Förderung nach BAföG und zu den Stipendien der Begabtenförderungswerke ein weiteres starkes Instrument der Studienfinanzierung geschaffen, das erstmals privates Engagement in die Spitzenförderung einbezieht. Das attraktive Förderprogramm setzt gezielt Anreize für die künftigen Fach- und Führungskräfte.

 
Das Deutschlandstipendium ist nach Angaben der HAWK das größte öffentlich-private Gemeinschaftsprojekt im Bildungsbereich, das es je gab. Rund 6000 Förderer machen bereits mit. „Sie alle gemeinsam leben eine Stipendienkultur, die Deutschlands Spitzenposition langfristig sichert“, heißt es in einer HAWK-Mitteilung. Danach mangelt es bereits heute durch den demografischen Wandel an herausragend qualifizierten Fachkräften. Deshalb sei das Stipendium auch für regionale Unternehmen im Hinblick auf Nachwuchsförderung interessant.

 
Im Jahr 2014 (Stand Wintersemester 2014/15) lag die Förderquote (Anteil der mit einem Deutschlandstipendium Geförderten bezogen auf die Gesamtzahl der Studierenden) bundesweit bei 0,84 Prozent. In Niedersachsen lag sie bei 1,05 Prozent und an der HAWK bei 1,56 Prozent. Für 2015 beträgt die Förderquote der HAWK 1,75 Prozent. jes

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