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Von Flugmaschine bis Schleimpilz

Die dritte Nacht des Wissens Von Flugmaschine bis Schleimpilz

Ob Klinikum und Universität, oder Max-Planck-Institute und Primatenzentrum: Alle Wissenschaftseinrichtungen des Göttingen Campus gestalten am Sonnabend, 21. Januar, von 17 bis 24 Uhr die dritte Nacht des Wissens. An 25 Veranstaltungsorten werden 320 Mitmachaktionen, Führungen, Vorträge, Filme und Experimente angeboten.

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Freuen sich auf die Nacht des Wissens: Sylvia Siersleben (Primatenzentrum), Benjamin Bühring (Universität Göttingen), Joachim Block (DLR), Unipräsidentin Ulrike Beisiegel, Frank Albe (PFH), Birgit Krummheuer (MPS), Stefan Weller(Uniklinikum).

Quelle: Christoph Mischke

Göttingen. Zu den Aktionen gehören unter anderem Physik-Show (Achtung, pünktlich kommen, hier ist der Andrang erfahrungsgemäß groß) und Science Slam. Einblicke in die Gebärdensprache sind genauso möglich wie eine Einführung in die Sportart Cricket mit U19-Nationalspielern.

„Wir haben rund 25 Prozent Veranstaltungen mehr als bei der Nacht des Wissens 2015“, erklärt Universitätspräsidentin Ulrike Beisiegel stolz. Beisiegel hat die Idee der Nacht des Wissens nach Göttingen gebracht. Aus ihrer Sicht lasse das Programm keine Wünsche offen. Alle Wissenschaftler und Mitarbeiter hätten sich voller Enthusiasmus auf die Nacht des Wissens vorbereitet.

Jede Einrichtung hat einige besondere Highlights. Für Prof. Joachim Block vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist das die 2016 nach historischen Plänen nachgebaute Flugmaschine von Otto Lilienthal, die Besucher sehen können. Der Nachbau, für den sogar Stoffe nach alten Vorgaben gewebt wurden, lieferte interessante wissenschaftliche Daten.

Im Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung (MPS) präsentieren drei Göttinger Max-Planck-Institute ihre Forschung vom Molekül bis zum Weltraum. Eine besondere Rolle spielt dabei der Schleimpilz „ein angenehmer Hausgenosse“, so Dr. Birgit Krummheuer vom MPS. Für Kinder haben Doktoranden ein Sonnensystem zum Anfassen entwickelt.

Einen begehbaren Darm erkunden, sich über Handprothesen und Herzpflaster informieren und den Zustand der Gefäße messen lassen: das können Besucher im Universitätsklinikum. Das Deutsche Primatenzentrum hat eine Ralley für Kinder entwickelt und informiert über die Geheimnisse visueller Wahrnehmung. Neben den Natur- und Lebenswissenschaften präsentieren sich auch die Geisteswissenschaften mit attraktiven Angeboten. Philosophische Nachtgespräche, ein Vortrag zur Frage „graphic novel - ein Weg zur Wissenschaftsvermittlung“, Wissen to go - ein Bücherflohmarkt in der Universitätsbibliothek, oder Mitmachaktionen mit Mitarbeitern des Instituts für Historische Landesforschung unter dem Motto „Was war hier vorher? Mein Wohnort auf alten Karten“ sind vorbereitet.

„Man wird nicht alles sehen können“ sagt Projektkoordinator Benjamin Bühring mit Blick auf das Programm. Auf der Internetseite zur Nacht des Wissens kann sich aber jeder unter dem Button „Mein Programm“ seinen eigenen Plan zusammenstellen. Shuttle-Busse fahren die Besucher zu den verschiedenen Standorten.

Beteiligt

An der „3. Nacht des Wissens“ sind die Universität, die Universitätsmedizin Göttingen, die fünf Max-Planck-Institute, das Deutsche Primatenzentrum, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt, die Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, das Laser-Laboratorium Göttingen e.V., das Schülerlabor YLAB, die HAWK sowie die PFH Private Hochschule Göttingen. Die Aktionen sind auf fünf Bereiche aufgeteilt: Nordcampus, Zentralcampus, Klinikum, Innenstadt sowie Südstadt. Shuttle verbinden die Standorte. Das Programm mit Veranstaltungsorten und -zeiten ist unter goettinger-nacht-des-wissens.de im Internet zu finden. Programmhefte liegen bei allen beteiligten Einrichtungen aus.

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