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Umstrittene Schau

„Die Nakba“ wird am 15. November eröffnet Umstrittene Schau

Die umstrittene Ausstellung „Die Nakba - Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948“ wird am Dienstag, 15. November, um 18 Uhr im Kulturwissenschaftlichen Zentrum (KWZ), Heinrich-Düker-Weg 14, eröffnet. Sie war verschoben worden, um protestierenden Studierenden Zeit zu geben, eine Veranstaltung zu organisieren.

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Quelle: R

Göttingen. Der Allgemeine Studierendenausschuss und der Fachschaftsrat Sozialwissenschaften hatten gegen die nach ihrer Ansicht anti-israelische Schau des Vereins „Flüchtlingskinder im Libanon“ Position bezogen. Sie forderten in einem offenen Brief „keine Bühne für Antisemitismus an der Universität Göttingen“.

Die an mehr als 130 Orten im In- und Ausland gezeigte Ausstellung war auch in anderen Städten von Protesten begleitet. In Göttingen wird sie vom Lehr- und Forschungsschwerpunkt „Palästina und der Nahost-Konflikt“ am Seminar für Arabistik/Islamwissenschaft veranstaltet.

Auch Mena-Watch, hervorgegangen aus der Ende 2011 in Wien ins Leben gerufenen „Medienbeobachtungsstelle Naher Osten“, hat die Entscheidung der Georgia Augusta scharf kritisiert, die Schau zu zeigen. Sie sei zwar an vielen Orten präsentiert worden, eine Universität sei noch nicht darunter gewesen. Zudem verweist die Organisation auf historische Fakten, die aus ihrer Sicht in der Ausstellung „durch Auslassungen, Verkürzungen und Verdrehungen grob verfälscht“ würden. Auch das American Jewish Committee (AJC) fordert mit dem Hinweis, die Ausstellung sei wissenschaftlich unseriös, in einem Brief an die Universitätspräsidentin die Absage.pek/jes

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