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Göttingen Marc Hudy als neuer Präsident eingeführt
Campus Göttingen Marc Hudy als neuer Präsident eingeführt
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18:52 28.05.2018
Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler gratuliert dem neuen HAWK-Präsidenten Marc Hudy (v.l.) Quelle: HAWK Pressestelle
Hildesheim/ Göttingen

Vor rund 130 Gästen aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft wünschte Thümler Hudy und seinem Team für die kommenden Jahre alles Gute und viel Erfolg. Er sei in sicher, dass Hudy die anstehenden Herausforderungen für die Hochschule wie etwa den Ausbau der Rolle als Innovationsmotor in der Region, die Stärkung der Vernetzung der Hochschule sowie die Kommunikation an allen drei Standorten hervorragend umsetzen werde.

„Wir haben Marc Hudy als Kanzler sehr geschätzt, freuen uns aber ganz besonders, ihn nun als Präsidenten an unserer HAWK zu haben. Ich verrate sicher kein Geheimnis in dieser Runde, dass diese Wahl einstimmig war“, sagte Prof. Sabine Foraita, Mitglied des HAWK-Senates.

Sie habe viele verschiedene Menschen aus dem Senat nach Hudy befragt, viele Eindrücke gesammelt und diese den verschiedenen Hudys zugeteilt, sagte Foraita. Sie beschrieb den neuen Präsidenten daher unter anderem als gefragten juristischen Kommentator, als souveränen Chef mit Vertrauen zu seinen Mitarbeitenden, als Dolmetscher von Behördenfachchinesisch ins Verständliche, als Campusbauer, als Kanzler, der die Hochschule wieder in ruhiges finanzielles Gewässer navigiert hat, und als humorvollen Netzwerker. Hudy – leidenschaftlicher Segler – sei aber auch Kapitän: Sie wünsche ihm, dass er immer ein gutes Gespür für die Windverhältnisse – vom Starkwind über Gewitter, Gegenwind oder Flaute – und die nicht so leicht sichtbaren Untiefen an der Hochschule haben werde.

Promotion bei Prof. Christian Pfeifer

Hudy hat in Hannover Jura studiert und sich später auf Forschung im Bereich der Jugendkriminalität spezialisiert. Er promovierte zum Thema Elektronische Fußfessel bei Prof. Christian Pfeifer vom Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen. Weitere Stationen führten ihn unter anderem als Wissenschaftlichen Referenten in den Landtag nach Hannover, als Dezernenten zur Bezirksregierung Hannover und als Amtsleiter zum Landkreis Schaumburg. Hudy ist verheiratet, hat einen Sohn und lebt in Hannover. Seit Dezember 2017 ist er Präsident der HAWK.

Für ihn sei seine Arbeit ein Privileg, sagte Hudy: „Dafür zu sorgen, dass möglichst viele junge Leute möglichst gute Rahmenbedingungen für ihre Entwicklung und für ihre Bildung bekommen, ist ein wunderbares Ziel. Mir ist wichtig, dass sie eine gute Phase ihres Lebens hier verbringen und dass sie Wissen und Handwerkszeug für ihre berufliche Laufbahn bekommen.“

Innovative Projekte vorantreiben

Im Zusammenhang mit Hochschulen wie der HAWK fielen immer wieder die Begriffe wie regionale Vernetzung und praxisorientiertes Studium. An der HAWK seien das keine Worthülsen: „Wenn Studierende, Lehrende und regionale Player miteinander etwas entwickeln, zum Beispiel beim Start up-Projekt „The Orangery“ in Hildesheim, beim Zukunftszentrum Holzminden-Höxter (ZZHH) in Holzminden oder dem Gesundheitscampus Göttingen, dann gewinnen alle.“ Solche innovativen Projekte werde er vorantreiben, sagte Hudy mit Blick auf die kommenden Jahre. chb/r

HAWK in Zahlen

6205 Studierende gab es an der HAWK im Wintersemester 2017/2018, davon studierten in Göttingen 1720 in den Fakultäten Naturwissenschaften und Technik sowie Ressourcenmanagement. In Hildesheim studierten 3113 in den Fakultäten Bauen und Erhalten, Soziale Arbeit und Gesundheit und Gestaltung.

In Holzminden gab es 1372 Studierende in der Fakultät Management, Soziale Arbeit, Bauen. 200 Wissenschaftler und 200 Professoren sowie 300 weitere Beschäftigte arbeiten an der HAWK.

Die Hochschule kooperiert mit mehr als 15000 Unternehmen. Das Haushaltsvolumen für 2017 betrug 67 Millionen Euro.

Von Christiane Böhm

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