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Draufhalten, zuschneiden, Film ab

Studentisches Campus-Fernsehen feiert fünfjähriges Bestehen Draufhalten, zuschneiden, Film ab

„Univision“, das studentische Campus-Fernsehen, gibt es seit inzwischen fünf Jahren – für ein so aufwendiges Projekt keine geringe Zeit. Zur Feier des Geburtstags zeigten seine Macher einen kleinen Rückblick auf inzwischen über 100 Videoproduktionen zu Themen wie Wahlen oder Wushu.

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Neues ausprobieren und Bestehendes verbessern – Univision ist work in progress und stark von den Interessen derjenigen abhängig, die mitmachen, wie Agatha Czarny und Nils Hennig.

Quelle: Grünewald

Göttingen. Die Geschichte eines studentischen Fernsehens in Göttingen begann 2008 mit einem entsprechenden Vorschlag im Ideenwettbewerb für Studierende. Der Beitrag wurde zwar nicht prämiert, aber anschließend in einer Lehrveranstaltung aufgegriffen und umgesetzt. Daraus entstand „cut.tv“, das jedoch nach und nach einschlief.

Mehr über Univision:

univisiongoettingen.wordpress.com/

2010 setzten sich dann die fünf verbliebenen Videomacher um Felix Pfeiffer mit dem im Aufbau befindlichen Medienbereich an der Universität zusammen und gründeten das Projekt neu – zunächst noch ohne Namen. Der wurde per Abstimmung Anfang 2011 beschlossen – Univision setzte sich gegen Campus TV durch.

Danach ging es aufwärts. Inzwischen produzieren die zehn bis 15 „Univisionäre“ etwa 30 Beiträge im Jahr. Ein bunter Mix aus eigenen Interessen, etwa wo man sich in der Flüchtlingsunterstützung engagieren kann, und regelmäßigen Formaten wie der monatlichen Nachrichtensendung Newsflash oder dem Musikmagazin Mucke regional.

Neues ausprobieren und Bestehendes verbessern – Univision ist work in progress und stark von den Interessen derjenigen abhängig, die mitmachen, wie Agatha Czarny und Nils Hennig, die beiden Chefredakteure, betonen. Dabei steht hier Teamwork über allem – „alleine kann man ein Video nicht machen“, sagt Hennig.

Am Anfang seien für sie vor allem die technischen Erfahrungen ein Grund zum Mitmachen gewesen, betonen die Leiter. „Aber inzwischen habe ich einen gewissen Ehrgeiz entwickelt, auch eine gute und relevante Berichterstattung zu machen“, sagt Nils Hennig. Und Agatha Czarny ergänzt: „Unser Anspruch ist inzwischen, stärker in eine journalistische Richtung zu gehen.“

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