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Göttingen „Ein ganzer Kerl sein (und bleiben)“
Campus Göttingen „Ein ganzer Kerl sein (und bleiben)“
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19:31 02.11.2009

Nachdem die Veranstaltung zu Themen wie „Männergesundheit“, „Bettnässen“ und „Asthma und Allergie“ in den vergangenen Jahren immer erfolgreicher wurden, „haben wir uns entschlossen die Veranstaltungsreihe „Ärzte im Kino“ auch diesen Winter wieder fortzusetzen“, erklärt der Göttinger Urologe Heribert Schorn.

Diesmal stehe das Thema „Männergesundheit und Vorsorge“ auf dem Programm. Am Sonntag, 8. November, werden zwischen 9.30 und 13 Uhr passend zum Thema „Ein ganzer Kerl sein (und bleiben)“ verständliche, kurze Vorträge, Gespräche und ein Film im Göttinger Kino Cinemaxx in der Lokhalle, Bahnhofsallee 3, angeboten.
Die Zielgruppe sind Männer und deren Partnerinnen ab 35 Jahren, die sich ungezwungen informieren möchten. Themen werden typischen Männerprobleme und deren Vermeidung sein, die mit beginnendem Alter auftreten können.

Zurzeit nutzen nur zwölf Prozent der Männer das Vorsorgeangebot der gesetzlichen Kassen ab 45 Jahren. Hier gelte es Informationen zu geben und Ängste vor Untersuchungen abzubauen. Viele Krankheiten sind, wenn sie früh erkannt werden, heilbar oder zumindest besser therapierbar.

Knapp und humorvoll

„Wir werden die Vorträge der Referenten bewusst knapp und humorvoll halten“, erklärt Schorn. Dr. Thomas-Carl Stiller, Allgemein- und Notfallmediziner aus Uslar-Volpriehausen, wird über das Thema „Kerle behandeln - der Hausarzt als ‚Health Coach‘ - eine Einführung aus der Sicht des Praktikers“ sprechen. „Warum geht der Kerl nicht zum Arzt?“ - vom Sinn einer regelmäßigen Vorsorge berichtet aus Sicht eines Betroffenen Wilhelm Volkmar, Vorsitzender der Göttinger Prostatakrebs-Selbsthilfegruppe.

„Ein ganzer Kerl bleiben. _ Vorosrge ein Unwort?“ lautet der Titel des Vortrags von Heribert Schorn. Dr. Thomas Suermann, Internist und Vorsitzender des Vereins für Prävention und Rehabilitation, wird über „Darmspiegelung, nix für Kerle“ refrieren.

Nach den Vorträgen etwa ab 11 Uhr können die Besucher, sich den Film „Männerherzen“ anschauen oder alternativ mit den anwesenden Ärzten sprechen. Die Mitglieder des Vereins stellen sich bis 13 Uhr den Fragen.

Von Christiane Böhm

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