Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Erfolgreich bei Philipp Schwartz-Initiative

Georg-August-Universität Göttingen Erfolgreich bei Philipp Schwartz-Initiative

Die Alexander von Humboldt-Stiftung prämiert Konzepte und vergibt Mittel für Stipendien an verfolgte Wissenschaftler. Zu den ausgewählten Hochschulen gehört die Universität Göttingen.

Voriger Artikel
Keine Wunderdroge
Nächster Artikel
Demokraten fahren andere Autos als Republikaner

Der Campus der Uni Göttingen.

Quelle: CH

Göttingen. Die Stiftung hat die Hochschulen und Forschungseinrichtungen der ersten Runde der Philipp Schwartz-Initiative ausgewählt. Sie können mit Hilfe der Initiative gefährdete ausländische Wissenschaftler bei sich aufnehmen. Vergeben werden Fördermittel für 23 Wissenschaftler, die Schutz in Deutschland suchen, weil ihnen in ihren Heimatländern Krieg oder Verfolgung drohen. Sie forschen ab Sommer 2016 für zwei Jahre als Philipp Schwartz-Stipendiaten.

Die ausgewählten Gasteinrichtungen sind: die Universität Bayreuth, aus Berlin die Freie Universität und die Humboldt-Universität, die Universitäten Bochum, Bonn, Bremen, Duisburg-Essen, Erlangen-Nürnberg, Frankfurt, Gießen, Göttingen, Heidelberg, Köln, Leipzig, Mainz und Tübingen sowie das Karlsruher Institut für Technologie und das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig.

Göttingen hat sich mit dem Konzept beworben, neben den bestehenden Angeboten des Welcome Centres Maßnahmen zur Weiterqualifizierung der Gefährdeten zum Schwerpunkt zu machen. Die Beschäftigten der Universität sowie die Öffentlichkeit sollen durch verschiedene Materialien und Online-Angebote sensibilisiert werden. Geplant ist zudem eine Vortragsreihe mit Göttinger Migrationsforschern und gefährdeten Gastforschern. Ab Sommer wird eine Stipendiatin, eine Soziolgin aus der Türkei in Göttingen forschen.

Die 23 Forscher, die nun an den ausgezeichneten Hochschulen aufgenommen werden sollen, stammen aus Syrien (14), der Türkei (6), Libyen, Pakistan und Usbekistan (jeweils 1).  

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Uni Göttingen begrüßt zum #unistartgoe Studienanfänger