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Göttingen Kunst im Zoologischen Museum
Campus Göttingen Kunst im Zoologischen Museum
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00:17 02.03.2017
Von Peter Krüger-Lenz
Quelle: r
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Göttingen

Wie nehmen Organismen sich und ihre Umwelt sinnlich wahr? Mit dieser Frage haben sich Scho und Töpfer beschäftigt. Ihre Ausstellung war bereits im Berliner Naturkundemuseum zu sehen. Jetzt kommt sie nach Göttingen. Besucher haben dann im Zoologischen Museum die Chance, die beiden Künstler in einer eigens für diesen Termin entwickelten Performance zu erleben.

Ob Biosonar oder Infrarotsehen, ob Rezeptoren für Licht, Temperatur und Geschmack, für Geruch, Geräusch oder elektrische Spannung, ob Eigenempfindungen wie Lage und Bewegung im Raum, Schmerz und Organtätigkeit – Scho und Töpfer interessiert: Was bedeutet es für ein Lebewesen, auf der Welt zu sein?

Ihre Kunst kündigen sie als eine poetische Intervention an.

Künstler sind von jeher in den Prozess der Naturerforschung einbezogen. An der Seite reisender Wissenschaftler waren sie an der zeichnerischen Dokumentation von Sammlungen ebenso beteiligt wie an der Präsentation von Natur im Ausstellungsraum. Vor diesem Hintergrund führen das Museum für Naturkunde Berlin und die Kulturstiftung des Bundes in Zusammenarbeit mit externen Kuratoren ein vierjähriges Modellprojekt durch, das internationale Künstlerinnen und Künstler in die renommiertesten Naturkundemuseen Europas einlädt. Mit mehreren Interventionen aus den Sparten Bildende Kunst, Klangkunst und Literatur eröffnet das Projekt einen Experimentalraum für die Wechselwirkungen von Kunst, Museumspraxis und Naturforschung und soll damit bundesweit sowie international als Vorbild für zeitgenössische Kunst in Naturkundemuseen dienen.

Die Ausstellung läuft bis zum Sonntag, 28. Mai. Sie ist sonntags von 10 bis 16 Uhr im Zoologischen Museum zu sehen sein. Die Finissage mit dem Kurator und Autor Cord Riechelmann und Sabine Scho ist für Sonntag, 21. Mai, um 14 Uhr angesetzt.

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