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Experimente mit Forschungsballon

Studententeams gesucht Experimente mit Forschungsballon

Der Wettbewerb des deutsch-schwedischen Studentenprogramms REXUS/BEXUS geht in die neunte Runde: Studententeams deutscher Universitäten und Hochschulen können ab dem 29. Juni bis zum Einsendeschluss am 19. Oktober 2015 Vorschläge für die Forschung auf Stratosphärenballons oder Forschungsraketen beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) einreichen.

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Experiment mit Bexus-Ballon: Bis zu 30 Kilometer steigt er auf.

Quelle: DLR

Köln. Experimentideen für die Bereiche Atmosphärenphysik, Strahlenbiologie,  Ballon- und Raumfahrttechnik oder Forschung in Schwerelosigkeit sucht das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Damit können Studententeams ab sofort an dem deutsch-schwedischen Studentenprogramms REXUS/BEXUS teilnehmen. Erfolgreiche Teams kommen zur Trainingswoche und der Startkampagne am Raumfahrtzentrum Esrange bei Kiruna in Nordschweden. Jeweils zwei BEXUS-Ballons und REXUS-Raketen starten im Herbst 2016 beziehungsweise im Frühjahr 2017.

"Bereits 107 Studententeams aus ganz Europa haben seit Beginn im Jahr 2007 am REXUS/BEXUS-Programm teilgenommen", sagt Maria Roth, Programmleiterin des DLR Raumfahrtmanagements. Nach der mehrmonatigen Vorbereitungszeit und dem Flug steht die Auswertung der Daten an. Die Ergebnisse präsentieren die Teilnehmer Mitte 2017 auf einem Raketen- und Ballon-Symposium vor Fachpublikum.

Rund sieben Minuten dauert der Flug einer REXUS-Forschungsrakete. Währenddessen sind Experimente in annähernder Schwerelosigkeit möglich. Die BEXUS-Ballons steigen während ihres zwei bis fünfstündigen Fluges auf eine Höhe von 20 bis 30 Kilometern. Bei allen REXUS- und BEXUS-Flügen werden Experiment- und Messdaten über Telemetriesysteme an die Bodenstation übertragen, sodass die Studententeams schon während des Flugs erste Ergebnisse erhalten.
REXUS/BEXUS (Raketen- und Ballon-Experimente für Universitäts-Studenten) ist ein Programm des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Schwedischen Nationalen Raumfahrt-Behörde (SNSB). Deutsche und schwedische Studenten können daher jeweils die Hälfte der Raketen- und Ballon-Nutzlasten stellen. SNSB hat seinen Anteil zusätzlich für Studenten der übrigen Mitgliedsstaaten der ESA geöffnet.

Infos beim DLR

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