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Campus Göttingen Uni Göttingen veranstaltet Tagung zu Diskriminierung
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16:31 16.04.2018
Die Regenbogenflagge – das klassische Symbol von Aktivisten, die sich gegen Diskriminierung einsetzen. Quelle: dpa-tmn
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Göttingen

Dem Kampf gegen Diskriminierung hat sich eine Fachtagung an der Universität Göttingen ab Donnerstag, 19. April, verschrieben. Beleuchtet werden verschiedene Aspekte von Diskriminierung, Gegenstrategien und Berufsfelder in der Antidiskriminierungsarbeit.

Konferenz in Göttingen soll „Diversity in Theorie und Praxis“ behandeln

„Alle Gleich Anders?“ fragt die Konferenz, die der Ankündigung der Universität zufolge „Diversity in Theorie und Praxis“ behandeln soll. „Herkunft, Religion, Gesundheit, Bildungsbiografie, Geschlecht und sexuelle Orientierung“ könnten Merkmale sein, aufgrund derer Menschen diskriminiert und benachteiligt werden – was auch an Universitäten tagtäglich geschehe, so die Ankündigung weiter.

Während der Tagung sollen deshalb unterschiedliche Aspekte des Themenfelds Diskriminierung besprochen werden. Den Auftakt macht eine Diskussionsrunde, bei der Vertreterinnen aus verschiedenen Berufsfeldern über „Antidiskriminierungsarbeit als Berufsperspektive“ sprechen wollen. Hierbei sei auch an Kleingruppen gedacht, in denen Interessenten ihre Fragen stellen können, kündigten die Veranstalter an. Beginn der Diskussion ist am Donnerstag im Oeconomicum, Raum 1.067, um 18 Uhr.

Mehrere Workshops an der Uni Göttingen

Am Freitag sind mehrere Workshops geplant. Unter anderem soll über „unsichtbare Barrieren beim Übergang vom Studium in die Promotion“ diskutiert werden. Auch Antidiskriminierung in Lehrveranstaltungen und Beratungsansätze und Handlungsmöglichkeiten sind im Laufe des Freitags Thema. Am Nachmittag ist eine Podiumsdiskussion zum Thema „Rassismuskritik als Professionskompetenz von (angehenden) Lehrern“ geplant. Beginn ist um 14 Uhr im Großen Seminarraum der Bibliothek SUB am Zentralcampus.

Für Freitag ist außerdem ein ausführlicher Workshop zum Umgang mit Hassbotschaften im Internet vorgesehen. Referenten der Amadeu-Antonio-Stiftung wollen dann über die Definition und die Verbreitung von Hate-Speech im Internet und den Umgang damit sprechen. Beginn ist um 14 Uhr im Oeconomicum, Raum 0.211. Für den Workshop ist bis Dienstag, 17. April eine Anmeldung er E-Mail an kochob.mihretaab@zvw.uni-goettingen.de möglich.

Von Christoph Höland

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