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Fakultät Ressourcenmanagement der Göttinger HAWK besteht seit 40 Jahren

Konzept vom Arbeitsmarkt Fakultät Ressourcenmanagement der Göttinger HAWK besteht seit 40 Jahren

Wald, Natur und Nachhaltigkeit stehen seit 40 Jahren im Mittelpunkt an der Fakultät Ressourcenmanagement der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK). Bei der Feier zum 40-jährigen Bestehen der Fakultät, die gegründet wurde, um Förster auszubilden, ging es um die Frage, warum sich junge Menschen für Nachhaltigkeit engagieren und ihr Studium danach auswählen?

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Hummel im Landeanflug: Mit dieser Fotografie hat Lea Wessel den HAWK-Wettbewerb „Wilde Tiere in Deutschland“ gewonnen.

Quelle: Wessel

Göttingen. „Wir beobachten den Arbeitsmarkt genau und konzipieren danach unsere Studiengänge“, benennt Prof. Jürgen Horsch eine große Stärke der Fakultät. Eine andere ist nach Ansicht von HAWK-Präsidentin Prof. Christiane Dienel die Themenbandbreite: „Hier begegnen sich ganz verschiedene Menschen.

Tradition und Innovation treffen aufeinander.“ Neben Forstwirtschaftlern und Arboristen, die sich mit Wald- beziehungsweise Stadtbäumen beschäftigen, bildet die Fakultät auch Wirtschaftsingenieure aus.

In zwei Masterstudiengängen werden junge Menschen in den Bereichen der nachwachsenden Rohstoffe und erneuerbaren Energien sowie auf den Gebieten Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung zu Fachkräften qualifiziert.

Auch mit Rechtsfragen auskennen

Olaf Florin und Mark Diederich sind ehemalige Studierende der Fakultät. Als selbstständiger Arborist kümmert sich Florin um das städtische Grün: „Was ich vor allem mache, ist Baumpflege. Aber die Aufträge zu Begutachtungen werden immer mehr“, sagt er.

Schäden an Gehölzen zu verhindern und auf Krankheiten zu reagieren, sei aber nur ein Arbeitsbereich. Ein Arborist müsse sich auch mit Rechtsfragen auskennen, um auf unterschiedliche Positionen mit guten Argumenten reagieren zu können.

„Die einen wollen den Baum fällen, die anderen möchten ihn um jeden Preis erhalten. Mein Job ist es, zwischen den Positionen zu vermitteln“, sagt Florin. Den Mitmenschen seinen Beruf und dessen Aufgaben zu erklären,  sei wichtig. Zum einen, weil nicht jeder mit der Berufsbezeichnung etwas anfangen könne, zum anderen: „Ich bin darauf eingestellt, dass ich das Thema Baumpflege noch vielfach erklären muss.“

Anders sieht das bei dem Beruf von Marc Diederich aus. Der Absolvent des Masterstudiengangs Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung ist inzwischen Leiter der Geschäftsstelle der Industrie- und Handelskammer in Hildesheim. An sein Studium an der HAWK-Fakultät Ressourcenmanagement hat er gute Erinnerungen: „Ich muss sagen, ich war vom ersten Tag an von der familiären Atmosphäre angetan.“

Fotowettbewerb „Wilde Tiere in Deutschland“

„Wir sollten junge Menschen zu Forschern ausbilden, indem wir ihnen etwas von unserer eigenen Faszination mitgeben“, sagt Prof. Ulrich Harteisen. Für ihn lässt sich die Qualität der Fakultät nicht nur mittels interner Maßnahmen ausbauen. Harteisen ruft Unternehmen aus der Region dazu auf, sich bei Problemen an die Hochschule zu wenden, „wenn Sie Fragen haben, die an unserer Hochschule thematisiert werden.“

Mit Fotografien von Wölfen, Rehen, Schnecken, Insekten und anderen Tieren endete die Feier im Hörsaal des Max-Planck-Instituts für biophysikalische Chemie in Nikolausberg. Ausgezeichnet wurden Studierende, die erfolgreich an dem Fotowettbewerb „Wilde Tiere in Deutschland“ teilnahmen. „Wir wollten gute Kompositionen sehen. Die Seltenheit des Motivs stand nicht im Vordergrund“, erklärt Jury-Mitglied Prof. Wolfgang Rohe.

Gewonnen hat Lea Wessel mit dem Bild einer Hummel, die eine Mohnblüte anfliegt. Der zweite Platz ging an Philipp Weckbecker, der einen Fuchs fotografieren konnte. Drei fliegende Höckerschwäne zeigt das Bild von Tobias Alms, der den dritten Platz belegt. Keine Fotobearbeitungsprogramme kamen zum Zug, betont Rohe. Die Bilder zeigen die pure Schönheit der Natur.

jes/eb

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