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Feiern mit den Profs

Profs@Turntables-Party Feiern mit den Profs

Elektro, Schlager, Charts: Bei der „profs@turntables“-Party in fünf verschiedenen Göttinger Clubs haben am Donnerstag 28 Dozenten als DJs aufgelegt und damit für Begeisterung bei den Studenten gesorgt. Gespendet werden die Einnahmen für den guten Zweck an verschiedene Göttinger Einrichtungen.

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28 Dozenten legten als DJs auf und begeisterten die Studenten.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Profs@TurntablesGALERIE

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Lässige Lounge-Musik läuft, entspannte Elektro-Beats passend zur frühen Stunde des Abends. In den Spiegelsäulen reflektiert das blaue Discolicht. Alle Augen sind auf das DJ-Pult gerichtet: Dort steht nicht irgendein DJ, sondern der erste Dozent, der sich traut, bei der „profs@turntables“-Veranstaltung die Studenten zum Tanzen, oder zumindest Mitwippen, zu bringen.

Dr. Sven Thoms von der Medizinischen Fakultät macht das nicht schlecht im Savoy: Er ist einer der wenigen, der die Knöpfe am DJ-Pult selbst bedient. Konzentriert dreht er hier, drückt dort und lächelt in sich hinein. „Ich habe mich mit Synthesizern und elektronischer Musik auseinandergesetzt“, erzählt er, sonst höre er nur Jazz. Auch wenn die Dozenten nicht immer den Musikgeschmack der Studenten treffen, sind die begeistert: „Das ist total witzig, echt cool, dass er das macht“, findet die 18-jährige Denise Schlösser, die molekulare Medizin studiert und bei Thoms in der Vorlesung war.

Das Duo aus Dr. Dr. Robert Cordesmeyer und Dr. Markus Tröltzsch, ebenfalls von der Medizinischen Fakultät, lockt die Studis endgültig auf die Tanzfläche – mit ihrem ersten Lied „Die immer lacht“ von Kerstin Ott. Zu dem Song feiern nicht nur die Studenten, sondern auch Cordesmeyer und Lohse tanzen gelöst mit den Händen in der Luft.

Rotaract und Leo

In Leo-Clubs, der Jugendorganisation von Lions International, kommen junge Leute zwischen 16 und 30 Jahren zusammen. Sie stehen für gemeinsames Engagement, frei nach dem Motto: „We Serve!“
Auch bei Rotaract, der Jugendorganisation von Rotary International, sind junge Erwachsene zwischen 18 und 30 Jahren aktiv. In beiden Serviceclubs geht es um gemeinsame Unternehmungen und Sozialaktionen, sei es für einen guten Zweck oder mit direkter Hilfe.

Im Kellerraum des Savoy legt Prof. José Martinez von der Juristischen Fakultät - mit Schiebermütze auf dem Kopf und Sonnenbrille im Gesicht - einen Hit nach dem anderen auf, so gerade „Die Nacht von Freitag auf Montag“ (SDP), wozu die Studenten eng an eng gequetscht tanzen. „Ich habe mich von meiner Tochter beraten lassen“, verrät er das Geheimnis seiner Playlist. Die Atmosphäre mit den Studenten sei entspannter. „Sonst ist man immer unnahbar“, sagt er. „Die Musik ist super, Martinez ist immer ein lockerer Typ, aber hier noch mehr“, meint der 21-jährige Jurastudent Ansgar.

Martinez ist zum zweiten Mal dabei und würde jederzeit wieder für den guten Zweck auflegen. Die Einnahmen des Eintritts werden gespendet: an den Bundesverband Kinderrheuma, das Hospiz an der Lutter und die Refugee Law Clinic. Organisiert wurde die Party von Studenten gemeinsam mit dem Rotaract Club und dem Leo Club Göttingen. „Die Profs dürfen auflegen, was sie wollen“, sagt Zahnmedizin-Studentin Amelie Heins, die das Event mitorganisiert hat, einer hätte sogar mal Mozart gespielt.

Im Alpenmax, wo sich eine lange Schlange am Einlass gebildet hat, bringt Prof. Tino Berger die Studenten unter dem Holzdach der Tanzfläche mit Liedern von Fettes Brot, Refused und Rage Against The Machine zum Schwitzen. „Die Tanzfläche war voll, trotz der gitarrenlastigen Musik“, freut er sich. „Das ist authentisch, die Profs so kennenzulernen“, findet Wirtschaftspädagogik-Studentin Merle-Marie Noack. Dass auch die Dozenten Spaß an der Veranstaltung haben, merkt man: Nach seinem Auftritt schreit Berger „Ihr seid geilsten!“ ins Mikro. „Tino! Tino! Tino!“, kommt die begeisterte Antwort der Studenten.

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