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"Alle bis zum Ende dabei"

Finalspieltag der Uni-Liga Göttingen "Alle bis zum Ende dabei"

Die Uni-Liga Göttingen hat am Mittwoch ihren Finalspieltag ausgetragen. Sieger war wie in den vergangenen drei Jahren die Mannschaft "die TSG". Bei wechselhaften Wetter wurden in insgesamt 51 Platzierungsspielen die Plätze eins bis 102 ausgespielt.

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Quelle: CH

Göttingen. „So hat jede Mannschaft nochmal ein Finale und alle sind bis zum Ende dabei“, sagt der Uni-Liga-Gründer Christoph Köchy. Er sieht darin das Besondere an der Liga. Erneut konnte sich „die TSG“ den Titel sichern. In einem einseitigen Finale unterlag „Cameroon Cultural Union Göttingen“ dem Titelverteidiger mit 5:0. Laut „TSG“-Spieler Gerbi Kaplan war dabei ausschlaggebend, „dass wir mit einem Feldspieler im Tor spielten“, dadurch wurde in der Offensive permanent Überzahl geschaffen. Der Ball wurde lange in den eigenen Reihen gehalten, bis sich Lücken in der gegnerischen Hintermannschaft ergaben und diese genutzt werden konnten. „CCUG“ lauerte dabei auf Konter, diese wurden aber nicht konsequent genutzt.

Den Grund für die Erfolgsserie von vier Titeln in Serie sieht Kaplan darin, dass das Team „seit Jahren zusammen spielt“. Dadurch sei ein guter „Zusammenhalt“ entstanden.

Doch es geht bei der Uni-Liga nicht nur ums Gewinnen. So genießt auch der „Stoppelhopser ETV“ als Gewinner der „roten Laterne“, welche an die Letzte der 102 Mannschaften geht, besondere Anerkennung. „Es geht von Hobby-Fußballern ohne fußballerische Ausbildung bis zu den besten Spielern der Region“, beschreibt Köchy das Teilnehmerfeld. Der vieldiskutierte Umzug vom Rasenplatz auf die Fußball-Courts wurde unterschiedlich aufgenommen. Köchy spricht von „vielen positiven Rückmeldungen“, während „TSG“-Spieler Khaled Azim das „erhöhte Verletzungsrisiko“ und die veränderte Stimmung bemängelt. Auch das Spiel hat sich durch das neue Spielfeld verändert, „es geht jetzt relativ zügig, weil der Ball gegen die Bande und nicht mehr ins Aus geht“, sagt Azim.

Mit Spannung wird bereits die Uni-Liga 2017 erwartet. Da „die TSG“ sich zunächst einmal auflöst, wird es nach vier Jahren erstmals wieder einen neuen Meister geben.

Von Carl Brose

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